Albumcheck | Wounded Rhymes von Lykke Li

Aufgefallen ist mir Lykke Li auf einem Twilight Soundtrack. Seitdem bin ich verrückt nach der skandinavischen Sängerin.  Das Werk „Wounded Rhymes“ inklusive dem Erfolgssong „I follow rivers“ erschien bereits im letzten Jahr.

Es handelt sich um das zweite Album der schwedischen Ausnahmekünstlerin. The Magician, ein mysteriöser Produzent aus dem Umfeld des Pariser Hipster-Kollektivs Kitsuné, baute vor ein paar Monaten das düstere „I Follow Rivers“ per Remix in einen federlosen, schwerelosen und unbedingt tanzbaren Ohrwurm um. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. Der Remix ging bis dato in die Top 10 der Charts in Frankreich, Holland, Belgien und Griechenland und klettert seitdem beharrlich überall in Europa die Hitlisten hinauf.

I follow rivers  stieg direkt in die Top 10 der deutschen Single Charts ein. Ein Umstand der mich besonders freut. Schließlich galt die Wahl-Kalifornierin schon lange als Geheimtip.  Der The Magician-Remix von „I Follow Rivers“ zierte dann auch noch die das Champions League-Finale . Da ist es egal, ob die Bayern den Pokal holten. Wenn man so schöne Musik hören kann, dann ist einem alles egal.

Lykke Li ist in ihrer Art eine sehr wandlungsfähige Künstlerisch, die zwar melancholische und zum Teil auch traurige Musik macht, aber das Album „Wounded Rhymes“ ist wirklich ein Ohrenschmaus und absolut hörenswert. Auch abseits von „I follow rivers“. Nun setzt die 26 Jahre alte Schönheit aus dem schwedischen Ystad dazu an ein Weltstar zu werden. „Wounded Rhymes“ gibt es bereits ab dem 06.07. in einer neuen, erweiterten Version inklusive dem The Magician-Remix zu kaufen.

Und ein Kauf lohnt sich definitiv. Auch wenn ihre Musik sehr düster wirkt. Aber bei diesem verregneten Sommer lässt dies auch Platz für kleine Träumereien. Super Stimme, geniale Kompositionen, tolle Texte. Alles super!

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