Albumcheck | Hatschi von Tomas Tulpe

Also echt, ich habe noch nie so scheiß Musik gehört, wie das neue Album von Tomas Tulpe. Da kann man sich echt fragen, was dat für ne Nulpe ist, die so ne Mukke macht. Echt so grottenschlecht, dass nicht nur die Pferde vor der Apotheke kotzen, sondern auch der entlaufende Hamster im Gebüsch. 

Da wundert es nicht, wenn Tomas Tulpe als singende Teewurst bezeichnet wird und sein Musikstil im Atari-Elektro-Pop-Stil angesiedelt ist. Da kann ja selbst die Oma im Hühnerstall besser Motorrad fahren.  Achja, und sein neues Album „Hatschi!“ klingt mehr nach deutschsprachigem Amoklauf in alter Comic-Batman-Marnier. Peng, Kapau, Puff….hauptsache, man vergisst das Händewaschen nicht. Neben der üblichen gequirlten Scheiße gibt es einen Sound, der Pate für das Tetris-Spiel hätte sein können. Der Track „Der übelste Partysong“ sagt viel über den Longplayer aus. Total beschissen das Werk. Aber so scheiße, dass es auch schon wieder total geil sein kann.

Was will man heute von den benulpten Zuhörern erwarten. Null Niveau, doch zum Feiern reicht es noch. „Hatschi!“ ist eine Platte, die man sich nur im Vollrausch anhören kann und danach in der Tonne landet. Voll der Knaller, wer oder was heutzutage einen Plattenvertrag bekommt.Trotzdem verstecken sich geniale und mitreißende Beats und manchmal auch ernsthaft angehauchte Texte auf dem Longplayer.

Einen Preis gewinnt der Longplayer schon jetzt: TRASH-ALBUM des Jahres 2012

7 Comments

  1. graf zahn sagt:

    genial!!!! das ist weder ohne niveau sondern kunst.leider ist der grossartige titel,post für die anderen,nicht auf dem longplayer vertreten.gerade sein nicht singen können,die form der aussprache sind es die mich faszinieren.auch gestik und mimik tulpes sind ein hingucker.stets gibt es neue nuancen zu entdecken.für tulpewerke,braucht es zeit und diese hat der rezipent heute leider kaum noch.danke für dieses stück musikgeschichte!!!

  2. Schreckgespenster sagt:

    Kunst? Ein Stück Musikgeschichte? Ich bin sprachlos !
    Als Musiker sollte man übrigens Kritik vertragen können, wovon ich bei T.T. schon ausgehe.
    Es sind wohl eher die Fans, die Kritik nicht ertragen können. Ich denke, dem Interpreten ist sehr wohl bewusst, dass er mit seiner Musik provoziert und somit ins Gespräch kommt. Haben schon viele vor ihm getan. Mehr oder weniger erfolgreich. Also kann man eine zerreißende Review auch als Puzzleteil des Konzeptes sehen.

  3. Luzie sagt:

    Herr Tulpe zählt zu den Künstlern in Deutschland mit der besten Beobachtungsgabe seiner Mitmenschen und dem dicksten Fell. An dem würden sich jedes geworfene Ei und jede fliegende Tomate selber Beulen holen.

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