Special | The Parlotones live, in Farbe und bunt

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WE ARE BACK!

Und diesmal mit einem MEGA-HAMMER! Diesen beginnen wir mit einem PARLOTONES SPECIAL

Am 06. Dezember 2019 besuchten wir die erfolgreiche Südafrikanische Band „The Parlotones“ bei ihrem Live-Gig im Luxor zu Köln. Das sagt doch bereits alles. Wir erinnern uns noch an das Jahr 2011, wo wir bereits den DVD-Check „Live in Johannesburg“ veröffentlicht haben. Damals waren wir schon hin und weg von der Band. Songs, wie

  • Only Human
  • Stars fall down
  • Should we fight back

haben uns schon damals begeistert.

Die Freude war groß, als wir erfuhren, dass wir die Zusage für das Konzert in Köln zur neuen Tor bekamen.

Wir zogen also nicht über Los und begaben uns auch nicht direkt dort hin.

Damit wir Gedankenlos nach Köln (also in die verbotene Stadt fahren konnten) sind wir dann noch mal eben zu unserer Autowerkstatt unseres Vertrauens gefahren. Als Düsseldorfer (und erst Recht mit einem Fortuna Aufkleber auf dem Auto) darf man nicht in Köln wegen solcher lapidaren Dinge wie Ölmangel oder so stranden. Die Insider wissen, was ich meine. Erst Recht nach den erfolgreichen drei Punkten, die die Fortuna am Sonntag gegen den Effzeh einfahren durften (95 olé).

Nun aber zum wahren Thema.

Wir konnten uns schon musikalisch schon während der Fahrt auf das Konzert einstimmen. Das neue Album der Parlotones mit dem Namen „China“ hatten wir im CD-Player zum Laufen gebracht. Die CD hatte gerade 1,5 mal Umrundungen Zeit, um sich im Autoradio durchzuspielen. (und ja, ich habe sogar noch einen CD-Player im Auto, wir sind auch noch ein bisschen Old School)

Albumcheck

Auf dem aktuellen Album sind insgesamt 16 Songs enthalten. Angefangen mit dem Track „Buckle up“, welcher sehr poppig ist.  Man ist zwar anfangs etwas verwundert, aber dann kommt der Clou. Nachfolgend der Song „Antidote“, welcher ein wenig nach Pet Shop Boys klingt. „Leave a light on“ klingt schon wieder nach a typical song from the Parlotones. Rhythmisch einfach genial und mitreißend. Mit „Can you feel it“ hat die Band mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Ein Song der einfach „pure“ ist! This is my favourite. Sowas würde ich gerne bei „Rock am Ring“ hören! Für mich einer der besten Songs auf dem Longplayer. Die Message ist einfach geil!

Nachfolgend „Beautiful Life“, ein sehr ruhiger Song. Trotzdem hat er versteckte Power, die nach wenigen Akkorden zum tragen kommt. Augen zu, mitsingen und genießen. Und vielleicht auf den Text achten und all an das denken, was man hat. Tränchen darf man verdrücken, wenn man die Tiefe des Textes erkennt. Auch ein sehr anspruchsvoller Song: Golden Lion. Hier bedient sich die Band female voices = take me home. Great songwriting.

Ein Lied, welches mich ebenfalls beeindruckt: „Only the good die young“. Oft besungen und oft so wahr. Auch ich habe einen wundervollen Menschen verloren, der in jungen Jahren verstorben ist und an den ich noch oft denke. Da ist ein solches Lied natürlich ein schöner Anlass, um an diesen besonderen Menschen zu denken.

„Good bye to the show“ schließt dieses Album ab. Ein würdiger Titel. Sehr schick!

Sehr schicker Longplayer, mit toller Stimmungskurve und 3-4 Ohrwürmer! Die Parlotones schaffen es immer wieder ihre Zuhörer mitzureißen. Songs, mit denen man sich identifizieren kann. Zeitlos und für Zuhörer, die nicht nur auf WischiWaschi Musik aus der Retorte stehen. Ernst gemeinte Indie-Rock Musik mit ein bisschen Pop, aber Ernsthaftigkeit.

In Dauerschleife laufen bei mir: „Buckle up“, „Leave a light on“ und „Can you feel it“.

WERTUNG: 9/10

Konzertcheck

Unser Interviewtermin war für ca. 17:30 – 18:00 Uhr angesetzt. Und wer mich kennt, weiß, dass ich immer absolute Panik fahre, wenn es auch nur den Anschein hat, ich würde zu spät kommen. Trotz roter Ampeln, einem versagenden Navi und endloser Parkplatzsuche (und ungeheuer teuren Parkgebühren) waren wir um 17:33 da.


Angekommen, weiter gewunken und zugleich sehr nett und herzlich empfangen. Vielen Dank dafür. Begrüßt wurden wir von einem netten jungen Mann. => Thank you, AK, you are lovely. Wir durften auch gleich das Streetteam (aus Hamburg) begrüßen. = Liebe Grüße an Euch – Ihr macht einen tollen Job!

Von den einzelnen Bandmitglieder wurden wir ebenso sehr höflich und herzlich empfangen.

Da es im Backstage dann doch etwas zu eng war, haben wir uns in den großen Raum verzogen, wo sich die Jungs geduldig unseren Interviewfragen stellten. Dabei konnten wir sehr viele Informationen über ihren Songwriting-Prozess, ihr Geheimnis ihrer 21-jährigen Zusammengehörigkeit, ihre musikalischen Vorlieben sowie ihre Erfahrungen bei Live-Konzerten erfahren. Und noch viel mehr bezüglich Butterfly Effect, 1975 a.s.o.

*Übrigens @Paul: I heard the new Album from Kanye West: It’s cool. I should review it. You should listen to NF Album The search.

In den nächsten Tage werden wir das Interview hier veröffentlichen.

Doch bevor wir es vergessen: Das Konzert dürfen wir hier ja auch nicht aussen vor lassen.

Als Vorband, hatten sich die Parlotones die Band High Fidelity aus Hannover ausgesucht. Als Vorband hat man zwar immer einen schweren Stand, aber dennoch konnte die Band mit einer guten und mitreißenden Performance überzeugen.

Um 21:00 Uhr war es dann soweit.

Die Parlotones betraten unter Applaus die Bühne. Selbstverständlich gaben sie die neuen Songs vom aktuellen Album „China“ zum Besten. Von mitreißenden Tracks, wie „Leave a light a light on“ oder „Beautiful life“ und „Can you feel it“ gaben sie auch eine poppige Version von „Stars fall down“ zum Besten. Viele Pärchen lagen sich bei dem Song „I’ll be there“ oder „Fly to the moon“ in den Armen.  Gleichsam sie rockten sie „I’m only human“ gemeinsam ab. Man konnte die Emotions mit den Händen greifen. In so kleinen Locations kommt es besonders auf das Publikum an, welches schon ab der ersten Minute „da war“. Insgesamt spielte die Band knappe 2 Stunden, wenn man die vom tosenden Publikum geforderte Zugabe mit einberechnet. Mit einer der Höhepunkte war „We were just having fun“. Und eigentlich kann man sagen, dass der komplette Abend ein Höhepunkt war.

Ein besonderer Bonus: Nach dem Konzert kümmerte sich die Band um ihre Fans! Etwas, was man heutzutage kaum noch kennt. Also auch hier: Hut ab!

FAZIT: Tolles Album, geile Mucke, sehr geiles Interview, super Konzert und eine Menge Eindrücke, die gewinnen konnten! 9/10

WE JUST HAVING FUN!

Thanks to Marcus, AK, Josh, Paul, Glenn, Kahn, Neil, Rob, Milena, the Street Team and to the Team from LUXOR!

 

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