Albumcheck | Good Times von Mando Diao

Die schwedische Rockband Mando Diao lässt mal wieder von sich reden. Und zwar mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Good Times“. Dass die Bandgeschichte nicht nur gute Zeiten zu verzeichnen hatte und mit dem Weggang von Gustaf Norén eher eine schlechte Zeit anbrach, welche jedoch nicht lange währte, lässt sich auf dem Longplayer durchaus erahnen.

Nun hat sich diese Band neu erfunden und geht neue Wege. Sehr zum Gefallen der Fans, die den Jungs seit nun mehr 1999 die Treue halten. Gespickt ist der Silberling mit 12 schicken und recht unterschiedlichen Tracks.

Bereits der Einsteiger „Break us“ setzt neue Maßstäbe umhüllt mit Piano und gefühlvollen Vocals. Alles in allem, ein recht ruhiger Track, der von einer gewissen Melancholie getragen wird. Das komplette Gegenteil bildet der zweite Song „All the things“, welcher den allseitsbeliebten tanzbaren Mando Diao Beat vorweisen kann. Ein weiter hervorzuhebender Track ist „Shake“, welche die Power eines „Dance with somebody“ hat. Dieser könnte sich ebenso zum Radioklassiker entwickeln. “Money“ und „Dancing all the way to hell“ sollen hier ebenso erwähnt. Die Lieder sprühen voller Lebensfreude und sind absolut dynamisch, so dass kein Tanzbein stehen bleibt. Mit „Brother“ haben Mando Diao wohl den gefühlvollsten Track auf den Longplayer gepackt.

„Good Times“ ist eine Art Old School Rock „Oper“, welche von Mando Diao mit spitzen elektronischen Elementen verrührt wurde und mit Einflüssen von Folk und klassischen Elementen reichlich garniert wurde.

Schickes Ding!

Veröffentlicht am 12. Mai 2017 bei BMG Rights Management GmbH

7 von 10 Stars

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3 Comments

  1. Andree sagt:

    Mando Diao war schon immer geil! Schön, dass es wieder was Neues und Frisches von denen gibt!!

  2. Sahra Lamm sagt:

    Good times zeigt schon das Cover !! Meine lieblings RockBand, einfach genial

  3. Tom sagt:

    Ich kann mit den „neuen“ Mando Diao nicht mehr viel anfangen. „Ode to Ochrasy“ war toll, „Never Seen the Light of Day“ etwas schwächer, „Give Me Fire!“ absolut top, aber danach? Dieses Album auf schwedisch war irgendwie interessant, auch wenn man nix verstehen konnte, aber „Ælita“ fand ich schon richtig schlecht . „Good times“ ist wieder etwas besser, aber ich finde, es klingt größtenteils zu „weichgespült“.

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