Albumcheck | #WhatWeDoAtNight von Blank & Jones

Blank & Jones überraschen nach acht Jahren mit einem neuen Electronica-Album

Okay. Mit nun mal meinen über 40 Lenzen habe ich wohl nicht mehr den „Flow“. Aber: Fuck you, Alter. Ist mir auch scheiß egal.

Ich habe schon elektronische Musik gehört, als die Meisten von Euch noch in die Hosen geschissen haben. Und auch sonst, bin ich eigentlich ziemlich uncool. Wir Kinder der 80er und 90er. Wir werden ausgelacht aber auch bewundert. WIR SIND OLDSCHOOL. Aber wir stehen dazu.

Ich bin oldschool aufgewachsen in der 80er Zeitrechnung. Unabhängig von den Idolen unserer Eltern und Großeltern. Fernab von T-Rex, Abba, Buddy Holly, Elvis, den Beatles oder auch Frank Sinatra oder sonstigen Scheiß, den ihr heute noch nicht mehr aus dem Radio kennt, den WIR aber mittlerweile LIEBEN.

Doch es gibt etwas was wir Euch auf den Weg geben, wofür ihr uns nicht auslachen könnt: Wir waren noch frei. Wir haben uns einen „Scheiß“ darum gekümmert, was „up to date“ war. Zumindest glaubten wir das.

Wir hatten unsere Musik. Und diese Musik lebt weiter. Und erst recht mit dem neuen Longplayer „WhatWeDoAtNight“ von Blank & Jones. Haben Blank & jones mit Ihrem DOM-Event wieder einmal gezeigt, dass mit ihnen immer noch zu rechnen ist, so zeigen sie nun mit ihrer neuen Scheibe, dass sie weit mehr als auferstanden sind.

Der 8 Song starke Longplayer überzeugt auf voller Linie und beweist, dass die DJ-Combo immer noch schicke verwobene Klangexperimente mit verschiedensten Einflüssen produzieren kann.

Beispielsweise kann man in dem Song „Nighttime“ einige Nuancen des 80er Tracks „The Night“ von Valerie Dore entdecken. Doch wer meint, dass hier alte Scheiben nur aufgewärmt werden, der irrt.

Blank & Jones zeigen hier, dass es auch ohne Vocals geht. Und das einen die Musik mindestens genauso wegknallt, wie damals als wir noch in die Clubs gegangen sind. Dies bleibt der heutigen Jugend überlassen, die mit dieser Scheibe den passenden Soundtrack dazu findet.

10 von 10 Sternchen sind daher ein Muss!

Tanja
Tanja
Dem schlechten Musikgeschmack der Mutter entronnen, den des Vaters angenommen und maßgeblich dadurch beeinflusst worden. Musikalische Kenntnisse auf Grund jahrzehntelangen Studiums der internationalen Top 100, die sie im Schlaf aufsagen konnte. Eher noch als die Quadratzahlen, wie ihr Mathelehrer von ihr forderte.

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