Albumcheck | Spirit von Depeche Mode

Es ist nicht abzustreiten, dass hier in der Redaktion so einige Depeche Mode Fans sitzen. Das mag nun mal daran liegen, dass wir mit deren genialer Musik aufgewachsen sind und die „Jungs“ einfach nur geil finden.

Letztendlich haben wir auch schon zahlreiche Konzerte besucht. Unser letzter Besuch auf einem Konzert erfolgte im Jahr 2013 in der Düsseldorfer Esprit Arena.

Und auch sonst muss man über die britische Band um Sänger Dave Gahan eigentlich nicht mehr viel schreiben. Noch immer kreischen die Frauen, wenn der mittlerweile 55 jährige seinen (durchtrainierten) Oberkörper auf der Bühne zur Schau stellt. Selbstverständlich verzückt Martin Gore noch immer die Fans mit seinem gefühlvollem Gesang und Andrew Fletcher macht am Keyboard noch immer eine gute Figur.

Mit ihrem 14. Studioalbum „Spirit“, welches am 17. März veröffentlicht wird, legen die Herren nun wieder einen Longplayer vor, der wieder über hauptsächlich elektronische Elemente verfügt.

Um das volle Volumen und die große Tiefe dieses Albums zu erfassen, muss man sich die Platte jedoch mehrere Male anhören. Bei ersten Ohrwaschgang könnte man etwas verstört sein, da das Werk sehr düster wirkt. Aber bei Depeche Mode ist das eben manchmal so. Kennt man ja schon, solche Phasen. Während die normale Version von Spirit mit 12 Tracks aufwartet, ist sie in der Deluxe Version übrigens mit weiteren 5 Liedern (Remixe) ausgestattet.

Besonders schmeichelhaft wieder einmal Gore und Gahan, die stimmlich wieder alles zum Besten geben und sich perfekt in die (experimentellen) Klangwelten einfügen.

Geheimtipps: „Poison Heart“ und „Fail“

10 von 10 Stars

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Tanja
Tanja
Dem schlechten Musikgeschmack der Mutter entronnen, den des Vaters angenommen und maßgeblich dadurch beeinflusst worden. Musikalische Kenntnisse auf Grund jahrzehntelangen Studiums der internationalen Top 100, die sie im Schlaf aufsagen konnte. Eher noch als die Quadratzahlen, wie ihr Mathelehrer von ihr forderte.

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