Albumcheck | Setting Sail von Joel Havea Trio

Das Album Setting Sail von Joel Havea Trio ist am 31. März 2017 von Tunetastic Records herausgekommen.

Bisher war der Künstler allein unterwegs. Nun ist er mit seinem Trio auf Tour von Australien nach Europa. Das neue Album hat er mit auf der Tour dabei, dass von seinem Label (Tuneastic Records) eingespielt worden ist.

Geboren ist der Künstler in Tonga, aufgewachsen in Melbourne. Seine Wahlheimat ist Hamburg. Hier in Deutschland kommt musikalische Unterstützung von Arnd Geise (Bass) und Leo Lazar (Drums & Gesang).

Die Stile sind vermischt. Der Hörer hört Soul, Pop, Reggae, Blues, Funk, Jazz und Country. Manchmal sind es kurze Gitarrenanschläge, manchmal verweilen die Anschläge und sind lang gezogen. Die Energie kommt von Lazar und Geise. Das Album kommt ohne elektrischen Sound aus. Es entsteht ein Sound, der in der Vermischung der Stile liegt, und im inneren liegt. Zwischen groovender und sanft schwebender Musik ist alles auf der CD. Aufbruchstimmung wird erzeugt. Mal Optimist, mal Melancholist, mal zum Nachdenken gesinnt oder kritisch. Das Album ist lässig, aber mit tiefem Hintergrund. Es gibt in die Welt der Gedanken des Künstlers Einblick. Die Texte sind auf englisch, von daher ist es möglich, dass manche Hörer den Bezug zum Meer nicht bemerken, der die kritische Linie bildet.

Eine Pause gönnen appelliert der Song Break (Funk-Rock). Von Gefängnissystemen die privatisiert sind in den USA handelt der Song City Boy. Ein Raggae-Song des Musikers Gentleman (Little Longings) folgt danach. Hard To Say ist ein melancholischer Höhepunkt-Song, der persönlich klingt. Der Titelsong Setting Sail klingt nach Reisen, ist ein entspannter Song, der in einem Kabarett ebenso sein könnte. Der letzte Song des Albums beschreibt das Reisen aus erlebten Reisen, Schattenseiten.

Album: Setting Sail
Artist: Joel Havea Trio
VÖ: 31.03.17
Label: Tunetastic Records
Vertrieb: Finetunes, Cargo
Stil: Soul, Pop, Reggae, Blues, Funk, Jazz, Country
Wertung: 7 von 10

Walter Müller
Walter Müller
Sein Moto: Musik ist Kunst in Melodien und Noten ausgedrückt. Neue Ideen so frisch wie Noten, so bunt wie ein Blumenstrauß, Hörklänge unterschiedlichster Art. Er hört gerne Musik unterschiedlicher Themen, bunt gemischt von politisch, bis Beziehungssongs oder weis ich was.

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