Albumcheck | Gleisdreieck von Joy Denalane

Um es vorweg zu sagen: Ich liebe diese Frau. Sie hat die genialste Stimme aller deutschen Sängerinnen und kann es international mit den Top-Künstlerinnen der heutigen Zeit locker aufnehmen.

Okay. Also bin ich voreingenommen. Mag sein. Dennoch muss ich heute über das neue Album „Gleisdreieck“ von Joy Denalane sprechen, welches am 02. März 2017 veröffentlicht wurde. Und ich kann nur sagen, dass dieser Lonplayer nicht nur stimmlich überzeugt, sondern auch über ein geniales Songwriting averfügt und dessen Produktion einfach nur als 1A zu bezeichnen ist.

Neben ihrem Debutalbum „Mamani“ ist diese Scheibe wohl das bislang stärkste Werk der Soul- und R&B-Sängerin, obwohl mir z.B. Born & Raised auch sehr gut gefallen hat.

Auf „Gleisdreieck“ klingt Denalane erwachsener und reifer. Ihre Arrangements erscheinen gesetzter und durchdachter. Zwar ist der Silberling insgesamt etwas Pop-lastig und dadurch Radiotauglicher, das macht ihn jedoch nicht unsympathisch.

Sogleich mit 18 Tracks geht dieses Album an den Start. Obwohl jeder Song für sich steht, ergibt sich ein großes einheitliches Bild. Bei vielen Songs fühlt man die pure Lebensfreude und man kann auch, wenn man ganz genau hinhört, ein kleines Lächeln im Gesang der Sängerin hören. Mit diesem Album erlebt man man eine kleine Gefühlsachterbahn. 😉

Ein ganz starkes Album, welches süchtig macht.

10 von 10 Stars

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Tanja
Tanja
Dem schlechten Musikgeschmack der Mutter entronnen, den des Vaters angenommen und maßgeblich dadurch beeinflusst worden. Musikalische Kenntnisse auf Grund jahrzehntelangen Studiums der internationalen Top 100, die sie im Schlaf aufsagen konnte. Eher noch als die Quadratzahlen, wie ihr Mathelehrer von ihr forderte.

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