Albumcheck | Will O´ Wisp von Nekrokraft

Das Album Will O´ Wisp ist vom Label The Sign / Cargo am 18.11.2016 herausgekommen.

Wald und gruseln sind zwei Wörter, die nach Redaktionsmeinung zum Album passen.

Wilde Tiere sind im Wald. Was passiert im Wald. Will die Band Angst machen? Tatsächlich ist auf dem Cover des Albums der düstere Wald abgebildet. Wie gebrüllte Hauchzüge klingen machmal die Einlagen eines zweiten Songkünstlers. Kein entrinnen aus dem tiefen Wald. Als wenn der Wald alles wie Tiere und Menschen gefangen hat. Starkes Gruseln begegnet dem Hörer des Albums ständig bis zum Albumschluß. Eine Lösung gibt es nicht. Ist es Gewaltverherrlichung? Unabhängig von den Songtexten, die ein Großteil der Deutschen nicht versteht. Der Gesang klingt zum Teil eher nach schauderhaftem Atemzügen. Durch die Instrumente versucht die Band das Problem anzugehen. Gefangen im Wald, kein entrinnen. Die Sänger brüllen bis zum letzten.

Wer will so eine CD hören? Die Schwarzmetall-Fans? Motorradklubs mit Höllenmaschinen? Vielleicht. Der normale Mensch weniger. Der 5. Song im Album setzt dann ganz anders an, baut auf tiefe Kälte, kommt in die Gänge durch schauderhaft klingenden Gesang. Im 6. Song klingt es nach Gothik-Rock mit einer Mischung aus Kirchenritualen.

Album: Will O´ Wisp
Artist: Nekrokraft
VÖ: 18.11.2016
Label: The Sign / Cargo
Stil: Schweden-Schwarzmetall
Wertung: 7 von 10

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