Albumcheck | Nobody but me von Michael Bublé

Kaum ein Weihnachten ohne Michael Bublé. Ach so, habe ich schon erwähnt, dass ich diesen Kerl unheimlich liebe? Rein musikalisch gesehen. Und auch dieses Jahr lässt mich der Kanadier nicht im Stich. Denn mit „Nobody but me“ veröffentlicht der „Nachfolger“ von Frank Sinatra nun sein 7 Album (und ja, ich habe sie alle).

Zwar habe ich mich bezüglich der ersten Singleauskopplung „I believe in you“ etwas abgeschreckt gefühlt, wer sich allerdings den kompletten Tonträger auf die Ohren gibt, wird schnell eines besseren belehrt. Nicht nur das Albumcover mit seinem (gelungenen) Hologramm oder auch die Songtext im Booklet können zu 100% überzeugen. Nein, es ist auch die Mischung, die dem Ohrenzeuge musikalisch entgegen gebracht wird.

Bei diesen handelt es sich um schicke und neu interpretierte Swing-Nummern sowie um eingängige Pop Musik, die begeistert und (bis auf die erste Single-Auskopplung) gar nicht so glatt und massenproduziert klingen.

So verzaubert „My Kind of Girl“, welcher ursprünglich im Jahr 1961 von Matt Monro veröffentlicht und bereits von Franky Boy gecovert wurde, auf ganzer Linie. Mit „Scotter Celo de Roma“ wagt sich Bublé an italienischen Gesang. Auch wenn ein paar englische Broken dann doch dabei sind. 😉

Ein weiteres Highlight ist der Track „My Baby just cares for me“ geschrieben von Walter Donaldson und mit den Texten von Gus Kahn versehen. Bedenkt man, dass man es mit einem Lied aus dem Jahr 1930 zu tun hat, kann man gar nicht glauben, dass MB dem Song nach Nina Simone’s Version aus dem Jahr 1958 neue Frische verliehen hat.

Doch auch die Liebhaber der poppigen Seite des Sängers kommen auf ihre Kosten. Insbesondere Harry Styles and Megahn Trainor haben bei „Someday“ ihre Finger mit ihm Spiel. Gelungen würde ich sagen!

Fazitlich lässt sich nur sagen:

Eine ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG und der Tipp der Redaktion.

10 von 10
(und wenn es ginge noch mit einem Plus)

Tanja
Tanja
Dem schlechten Musikgeschmack der Mutter entronnen, den des Vaters angenommen und maßgeblich dadurch beeinflusst worden. Musikalische Kenntnisse auf Grund jahrzehntelangen Studiums der internationalen Top 100, die sie im Schlaf aufsagen konnte. Eher noch als die Quadratzahlen, wie ihr Mathelehrer von ihr forderte.

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