Albumcheck | Displeasure von Sarah Ferri

Das Album Displeasure ist beim LabelJazzhaus Records imNovember 2016 herausgekommen.

Ein Album, dass durch sehr viele akustische Instrumente geprägt ist, wie der Gitarre, Klavier, Streicher, Trommler. Andererseits ein Keyboard dabei hat.

Klassisch, jazzig, melancholisch. Sie meint zu Ihrem Album: „Ich habe oft das Gefühl, das ich ein Alien bin – in Italien finden sie mich zurückhaltend und unnahbar, in Flandern genau das Gegenteil.“ Der Vater der Künstlerin ist Italiener, die Mutter Belgierin. Bei Ihr zu Hause laufen Songs vom Bossa Nova, Psalmen, Seventies-Pop. Sie macht Folk-Songwriting und studiert Wirtschaftsingeneurin. Musik ist das Sprungbrett für den Einstieg als Künstlerin.

Durch dn Song contest in Gent 2009, bei der Sie ins vorprogramm von Caro Emerald und Simly Red kommt, gelingt Ihr der Durchbruch. Ein belgisches Label nimmt Sie 2012 unter Vertrag. Die Scheibe Ferritales wird zum Hit. Sie vereint Blues, Gipsy, Bossa und Western. Besonderes Merkmal ist Ihre Stimme, und dass die Songs nicht so hochtechnisch elektrisch klingen, sondern eher klassisch und akustisch.

„Es war ein holpriger Weg“ spricht Sie von sich. Ein gewagter Schritt, der geklappt hat, und der Sie überrascht hat. Ihre Idole sind Ennio Morricone, James Newton Howland, Billy Holidays Arrangeur Ray Ellis.

Wie es der Seele geht, welche Streifzüge sie hat, kann Sie durch Ihre Musik darbieten, ausleben, darstellen. Sängende Gitarren, Chöre die schweifen, ein Schlagzeug, dass pompös wirkt. Sie lebt die düstere Seite aus. Es klingt chansonartig und gewaltig durch die Chöre.

Sie sagt über Musik: „Aber sie ist auch ein Tor zur Seele zum Geist und weit darüber hinaus.“

Album: Displesure
Artist: Sarah Ferri
VÖ: 18.11.2016
Label: Jazzhaus Records
Wertung: 10 von10

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