Albumcheck | Bienenwolf von T der Bär

Das Album Bienenwolf wurde als Artwork veröffentlicht.

Insgesamt 14 Tracks im Indie-Hip-Hop. Die Songs schließen einen Vergleich mit der Bärentanz-Zeit, klingen nach Schlangenbeschwörer und Asia-Sound-Melodien.

Bärentanz wird weltweit bis auf wenige Ausnahmen verboten, weil es schmerzhaft für die Bären ist, und sich die Bären in Gefangenschaft nicht mehr artgerecht verhalten können. Der Artist setzt in den Texten sich selbst ein. Die Art der Musik geht in den Bärentanz. Der Sound ist größtenteils elektronisch. Schlangenbeschwörer machen Schlangen zahm. Mit der Musik kann sich der Hörer vorstellen, unter welchen Qualen der Tanzbär gestanden hat, bei der Dressur auf heißem Boden zusammen mit Musik. Die Bärentanz-Dessur-Künstler sind früher von Ort zu Ort gezogen und haben so Ihren Lebensunterhalt verdient. Bärentanz steht weltweit unter Druck und ist in Deutschland verboten.

Der Künstler bezieht sich selbst in die Texte mit ein, größtenteils deutsche Texte, in manchen Tracks oft ein englisches Vorspann. Die Songs sind im Indie-Sound. Der Artist begibt sich in eine Nische des Hip-Hop und erfindet Tracks, bei denen der Hörer den Bass heraushört, mit Kratzern und die Beats unmoralisch klingen. Die Stimme fällt dem Hörer beim Hören der CD auf. Der Hip-Hop kann getanzt werden.

Das Cover ist dreiteilig aus starkem Karton. Es erinnert an den Tanzbären durch das Coverbild, ein Honig-Brot.

Artist: T. Der Bär
Album: Bienenwolf
VÖ: 2016
Label: Artwork
Stil: Indie Hip-Hop
Wertung: 5 von 10

Walter Müller
Walter Müller
Sein Moto: Musik ist Kunst in Melodien und Noten ausgedrückt. Neue Ideen so frisch wie Noten, so bunt wie ein Blumenstrauß, Hörklänge unterschiedlichster Art. Er hört gerne Musik unterschiedlicher Themen, bunt gemischt von politisch, bis Beziehungssongs oder weis ich was.

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