Albumcheck | Live at Rockpalast – Essen 1981 von Black Uhuru

Das Album Live at Rockpalast – Essen 1981 ist von der Plattenfirma M.I.G. – Music GmbH am 28.10.2016 herausgekommen.

In der Grugahalle in Essen hat Rockpalast erstmalig ein Reggae-Act nach Bob Marley´ s Tod stattgefunden. Zu verstehen ist es so, dass der Reggae nicht am Ende ist.

Black Uhru ist von Rockpalast ausgewählt worden, weil es das Ultimativste war, was außerhalb Jamaikas zum aufkommenden Dancehall war.

Als „Schwarze Freiheit“ ist im Jahr 1974 von Don Carlos, Duckie Simpson und Garth Dennis die Band gegründet worden. Der Albumname Uhuru kommt von Swahill heißt in etwa bei uns Freiheit.

Die Besetzung

Errol Nelson (Mitglied in JAYS)
Leadsänger Michael Rose (bekannt durch die Hits „Guess Who´ s Coming To Diner“Band Niney the Observer), und „Born Free“ (Band Fat Man)
Perince Jammy (King Tubbys Studio, Haus-Engineer)
Harry J mit seinen modernsten Aufnahmekapazitäten
Jammy, der Riddim-Playbacks Erfolgsgiganten eingeplant hatte. Diese waren Robbie Shakespeare, Sly Dunbar, Chinna Smith, Winston Wright, und Keith Sterling, er war für Produktion und Finanzierung verantwortlich.
Den finalen Mix. 1977 hat Jammy übernommen. Das war im Tubby Studio. Die Debüt-LP ist herausgekommen (Love Crisis). Der Musiker ging dann zu Nelson zurück.
Puma Jones ist dazugekommen.
Später ist Sly & Robbie dazugekommen.
Später die Riddim Twins. Bei den Rinddims Twins ist Daryl Thomson (gestorben 2014) dazugekommen, der der Band durch gemeinsame Zeiten bei Peter Tosh bekannt war. Hinzugekommen ist Franklyn „Bubbler“ (Keyboarder, Shuffle Orgel), der spielte Offbeat am Piano. Der Kern der Band waren damit Sly & Robbie, Franklyn „Bubbler“ und Daryl Thomson. Michael Rose wird später durch Duckie Simpson ausgetauscht.

Überabeitung

Nach 4 Jahren und 2 Alben danach hat Jammy alles neu bearbeitet und gemischt. Die sollten über die Plattenfirma Greensleeves erneut veröffentlicht werden.

Die Spielart

Die Remixe klingen neu aufgenommen aggressiv, basslastig, und mit vielen Overdubs. Das Album nannte sich „Black Sounds Of Freedom“. Die Riddim Twins, als festes Bestandteil haben die LPs „Showcase“ und Sinsemilla produziert (mit a.k.a, Black Uhuru a.k.a Guss Who´ s Coming To Dinner). Vom One Drop Groove weg, weil dieser nicht genug Power brachte. Hin zu einem Sound, der die Leute mitreißt und ursprünglich im Rock n Roll beheimatet ist. Der neue Sound geht zu verzerrten Gitarrenlicks, Roobies Bassschub, zu schnörkellosen Offbeat und überraschende Echo-Effekte. Basis bildeten hypnotische Wall Of Sounds zusammen mit Rastafari-Lyrics (Micahel Rose, Puma Jones, Duckie Simspson).

Konzert in Essen

Beim Konzert in Essen waren noch ein zweiter Gitarrist und ein zweiter Perkussionist.

Weitere Alben

Nach dem Austausch von Michael Rose gelingt der Band Top 10 in England mit den Alben Brutal und Positive. Nach dem Tod von Puma Jones 1990 hat sich Sly & Robbie zurückgezogen. Black Uhuru nahm Don Carlos und Garth Dennis ins Boot, brachte 2 neue Alben heraus – „Now“ und „Iron Storm“. Es folgten Dubmixe und ein Live-Album, die aber nicht an die Qualität, der 80-iger heran kamen.

Album: Live at Rockpalast – Essen 1981
Artist: Black Uhuru
Label: Rockpalast is a prod. of WDR, Colone, Germany 2016 MIG-Musik GmbH
VÖ: 2017
Stil: Reggae-Rock 80-iger
Wertung: 10 von 10

Walter Müller
Walter Müller
Sein Moto: Musik ist Kunst in Melodien und Noten ausgedrückt. Neue Ideen so frisch wie Noten, so bunt wie ein Blumenstrauß, Hörklänge unterschiedlichster Art. Er hört gerne Musik unterschiedlicher Themen, bunt gemischt von politisch, bis Beziehungssongs oder weis ich was.

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