Albumcheck | Alone von Pretenders

PRETENDERS veröffentlichten am 21. Oktober ihr brandneues Studioalbum „Alone“ bei BMG. Das erste Werk seit acht Jahren war ursprünglich als Nachfolger von „Stockholm“ gedacht, dem 2014 erschienen Soloalbum von Sängerin Chrissie Hynde.

Bald wurde jedoch allen Beteiligten klar, dass die treibenden Gitarren, zackigen Arrangements und sanften Texte fantastisch vertraut klangen – gesungen von der unverwechselbaren Stimme einer ganzen Generation. PRETENDERS waren zurück! 36 Jahre nach ihrem außergewöhnlichen Debüt könnte „Alone“ die ältere, weisere und bösere Schwester des ersten Albums sein.

Chrissie Hynde nahm „Alone“ zusammen mit Produzent und Multi-Instrumentalist Dan Auerbach von The Black Keys in Nashville auf. Die Band besteht aus Johnny Cashs ehemaligen Bassisten Dave Rose, Country Rocker Kenny Vaughan und allerlei Mitgliedern von Auerbachs Nebenprojekt The Arcs: Richard Swift (Schlagzeug), Leon Michels (Keyboards) und Russ Pahl (Pedal-Steel-Gitarre). Gemixt wurde das Album von Tchad Blake (Arctic Monkeys, Peter Gabriel, Elvis Costello). Der amerikanische Rockgitarristen Duane Eddy hat ein Gastspiel auf dem schwungvollen und charakteristischen „Never Be Together“.

Zitat Chrissie Hynde: „Von all meinen Alben liebe ich dieses am meisten. Richtige Musiker spielen richtige Musik. Es hat 48 Stunden gedauert, um jeden Ton zu singen und aufzunehmen. Aber 40 Jahre, um sie vorzubereiten.

Fazit: Rockiges neues vom Altmeister persönlich. Man(n) fühlt sich wieder wie in den 60er Jahren. Tolles Album das den Stil seiner Fans bestimmt wieder einmal trifft. „Back to the rules“. Von uns gibt es dafür eine 9 Sterne Wertung.

„Alone“ -Tracklisting CD:

  1. Alone
  2. Roadie Man
  3. Gotta Wait
  4. Never Be Together
  5. Let’s Get Lost
  6. Chord Lord
  7. Blue Eyed Sky
  8. The Man You Are
  9. One More Day
  10. I Hate Myself
  11. Death Is Not Enough
  12. Holy Commotion (BONUS TRACK)

Pretenders
„Alone“
VÖ: 21.10.2016
BMG Records / BMG Rights Management
CD / LP / Digital
The Pretenders – Don’t Get Me Wrong

Micha
Micha
Sieht Albumcheck doch etwas mathematischer als alle anderen. Kommt eigentlich aus dem Börsengeschäft und sieht seine Mitarbeit an Albumcheck doch eher als Hobby an. Ist musikalisch von Joy Division und New Order geschädigt. Hört Hörbücher, weil es einfach praktischer ist. Ist ein Kind der 80er, worum ihn viele der jüngeren Generation beneiden.

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