Albumcheck | A Place For Us To Dream von Placebo

Mensch, Kinners, ist es schon 20 Jahre her, dass sich die Band Placebo zusammengefunden hat? Wie die Zeit vergeht. Zu meiner Schande muss ich jedoch gestehen, dass ich erst mit dem Soundtrack zu „Eiskalte Egel“ und dem Song „Every you, every me“ auf die Band aufmerksam geworden bin.

Und nun passend zum 20-jährigen Bandjubiläum erschien vor wenigen Tagen die Retrospektive “A Place For Us To Dream”, die insgesamt 36 Tracks umfasst. Dazu gibt es ein Booklet mit bislang unveröffentlichten Fotomaterial aus den heiligen Privatarchiven der Gründungsmitglieder BRIAN MOLKO und STEFAN OLSDAL. Schon allein wegen dem Booklet lohnt sich ein Kauf.

Die neue Single „Jesus Son“, dessen Video auf Sardinien unter der Regie von Joe Connor entstand, feiert hier sein Auferstehen. Mit auf dem Album sind selbstverständlich viele der zahlreichen Hits, die Placebo bislang veröffentlicht haben. Teilweise wurden diese neu eingespielt bzw. neu interpretiert.

Im Gegensatz zu der letzten Veröffentlichung der MTV Unplugged haben wir es hier wieder mit der „originalen“ Band ohne Verschnörkelungen zu tun. Heißt also Power ohne Ende.

Und was sollen wir sagen: Placebo sind mit ihrer Neuauflage ihrer 20 jährigen Bandgeschichte ganz weit oben und bekommen von uns das Prädikat „Tipp der Redaktion“. Mit diesem Album hält man nicht nur ein Stück Band-Geschichte in den Händen, sondern auch Musikgeschichte.

Tourdaten:
31.10. Hamburg – Barclaycard Arena
02.11. Köln – Lanxess Arena
04.11. München – Olympiahalle
05.11. Leipzig – Arena
07.11. Berlin – Mercedes-Benz Arena
23.11. Frankfurt – Festhalle
24.11. Stuttgart – Hanns-Martin-Schleyer-Halle

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