Albumcheck | Elvis Didn´t Do No Drugs von Purified Black

Das Album Elvis Didn´t Do No Drugs ist vom Label Motor Entertainment, Berlin / Believe Digital am 16.09.2016 herausgekommen.

Hard- und Softrock gemischt. Dabei sind die Übergänge oft gemächlich und dann voller Power. Manchmal kommt es dem Hörer vielleicht vor, zuviel elektrischen Sound mit im Gepäck zu haben.

Die Vergleiche dieser Band mit bereits vorhanden Bands sind verschieden, aber beschreibbar. Die Band Purified Black liegt im Musikbereich zwischen Iron Maiden und Otis Redding. Und zwischen Muddy Waters und der Band Muse. Noch ein Vergleich wäre Rage Aginst The Machine und Jeff Buckley.

Es hört sich nach Klassikrock an, sogar eine Hammond ist dabei, es ist ab und an mit elektronischem Sound. Die Songs hat Tico geschrieben, der die Lieder auch singt. Um Geschichten aus der Seele geht es dabei. Die einen Künstler verarbeiten das zum Beispiel mit Hip-Hop, und die anderen, wie diese Band mit hartem und weichem Rock, der durch die vielen elektronischen Eingaben dann doch nicht Kuschelrock ist.

Alles im Leben geht seinen gewohnten Gang, bis ein Crash kommt. Den Jungs macht es Spaß am Crash zu arbeiten, und von der Ausgeglichenheit des Alltags zu einer wütenden Band zu werden, die alles heraus läßt und sich damit frei macht für neue Aufgaben. So braucht jeder seinen Ausgleich. An den elektrischen Tönen könnten die Jungs noch arbeiten, die sind zum Teil nicht so gut gelungen und Songs klingen dann zu elektronisch.

Jeder Künstler will im Richtigen Moment den richtigen Ton haben, mal leise, mal laut brüllend. Im großen und ganzen haben die Jungs es richtig gut drauf. Vom Schlagzeuger H. ist das Album produziert worden, von Achim Lindermeier aufgenommen, das Mastern hat Michael Schwabe übernommen.

Album: Elvis Didn´t Do No Drugs
Artist: Purified Black
Label: Motor Entertainment Berlin
VÖ: 16.09.2016
Wertung: 9 von 10

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