Albumcheck | Tychonians von Late Night Venture

Tatsächlich könnte der Hörer das Album als eine Art Kosmosmusik bezeichnen. Vorbild ist der im 16. Jahrhundert gebürtige Tycho Brahe. Tatsächlich betrachten die Musiker die Sterne und den Mond und fangen dieses Bild in Musik ein.

Den eigenen Stil finden die Rock-Künstler im Stoner Rock, Shoegaze und Neo-Psychedelia. Im Album hört der Hörer dunkle Gitarrenriffs, Drums die dystopisch klingen und Moog-Solos vermengt mit Vokal-Elementen. Die Stimmen werden still geflüstert, verzweifelt herausgeschrienen.

Dem Hörer könnte das Album sehr mystisch vorkommen. Es sind zwar Rock-Elemente im Album, durch die Spielweise der einzelnen Songs, gelingt es mystisch zu wirken. Das Album klingt kosmisch. Die Gedanken können entstehen, wenn eine Weltraumrakete abfliegt und in andere Sphären gleitet.

Mit Lasse Ballade, einem Kopenhagener Underground Produzenten hat die Band gearbeitet. Erfahrung hat der Produzent durch lokale Punk- und Metalacts wie beispielsweise Soulbrud. Am Mischpult war Lasse. Mit Gitarren- und Bassamps. Das Album wurde in nur einer Woche in einem Keller unterhalb Kopenhagener Straßen aufgenommen. Das bisher erschienene Album von 2012 „Pioneer Of Spaceflight“ ist ähnlich. Die Stücke sind life aufgenommen. Die Overdubs, vokal und andere wurden danach erst hinzugespielt.

Das Album hat mehr heavy und gritty als bisherige Platten. Die Dynamik in den Stücken hat der Underground Produzent aus Kopenhagen (Lasse Ballade) sehr gut umgesetzt. Die Stücke erhalten Life-performance, gehen dabei klanglich einen eigenen Weg.

Album: Tychonians
Artist: Late Night Venture
Label: DME / Noamd
VÖ: 20.11.2015 (in Dänemark)
Stil: Stoner Rock, Shoegaze, Neo-Psychedelia
Wertung: 10

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