Albumcheck | Unprotected Funk von Mickeys Candy

Knechtschaft, Überwachung, Gleichrangigkeit sind Lebensläufe vieler Musiker im Soulbereich zwischen Volksgruppen und Länder.Das erste Album von Cäcilla Mutanda geht in ähnliche Richtung. Die Band ist aus Hannover.

Im Kongo war in den 90-igern Bürgerkrieg, von dort stammt Cäcilia, die inzwischen 19 Jahre ist. Ein diktatorisches Regime war dort in der Zeit. So haben Ihre Eltern Asyl in Deutschland beantragt. Die Familie sollte abgeschoben werden, als Cäcilia 2002 in die Schule gehen sollte. Freunde der Familie haben verhindert, daß Sie abgeschoben werden konnte. Die Lage im Kongo verschlechtert sich und die Familie wird hier geduldet. Wie sich Menschen innerhalb der Abschiebung fühlen, ein fremdes Land, Menschen anderer Hautfarbe.

Den Gitarrenlehrer Oliver Oppermann lernt Cäcilia 2013 kennen. Sie lernt Malte Burmester und Marius Altborn in der Umbesetzung des Albums kennen. Als Quartett probt die Band immer wieder und nimmt auf. Es ist ein 70-iger Jahre Soul, Funk, Rytm & Blues. Marius Ahlborn geht und Karsten Wiener tritt in die Band ein. Cäcilia sind in Ihren Songs über schöne glückliche Momente, und nicht über die Erfahrung zwischen der Abschiebung zu stehen.

In „Secrets“ geht es um tanzen -eine leidenschaftliche Liebe. Autobiografisch über Familie handelt der Song „Family“. Grooviger Pop, ein Schuß Soul, etwas Funk und retromäßig hört sich das Album an. Mit dieser Musik gelingt es in New Yorker Tanzlokalen die Hüften zu schwingen, in Szenenklubs, in denen der Rauch sichtbar ist bei einem Scotch in gemütlicher Runde zu sein.

Für Cäcilia Mutanda wird Soul mit Seele gleichgesetzt.

Album: Unprotected Funk
Artist: Mickeys Candy
Label: Artwork
Stil: Funk & Soul
Wertung: 9 von 10

2 Comments

  1. Mike sagt:

    Ein sehr tolles Album sehr gut!

  2. Daniel sagt:

    Das Album von den Newcomern kann ich wirklich empfehlen 🙂 Probehören lohnt sich
    LG

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