Albumcheck | Colour von Pete Josef

Vier Stile treffen zusammen: Jazz, Soul, Pop, Downbeat. Der Künstler ist Sänger und Multiinstrumentalist.

Im Album erzielt der Künstler Klangfarben und Farbschattierungen. Der Klang wirkt warm und sepiafarben, erinnert an Meer und sonnige Bilder. Der Künstler hat in seinem Album Momentaufnahmen, die er in Klangregionen einordnet. Er hat sich neben Roni Size und Kelis auf Bühnen einen Raum in Bristol geschaffen. Er hat das Projekt The White Lamp mit Darren Emerson (Underworld) gegründet und einen Hit: „Make It Good“ in Klubs. Der Song steht unter der Lizenz von Sonar Kollektiv einer Berliner Plattenfirma. Danach war er 3 Jahre im Klub/Electro-Stil als Vokalgast und Co-Songwriter tätig. Er wirkte bei den Künstlern Pete Josef mit Alex Barcks, Paskal & Urban Absolutes, Sascha Braemer, Marlow, und ComixXx mit im Studio. Er hat ähnliche Wärme und Intimität eingebracht, wie in seinem eigenen Album. Befreundete Gäste unterstützen sein Album, dabei sind Schlagzeuger, der Kontrabass und Bläser. Es entsteht ein gefühlvolles Album mit vielen Klangstimmungen. Jazz und Pop vermischt er. Er geht auf Exkursion mit Soul, dieser klingt nach 60-iger und 70-iger Jahre, schafft keine kalten Post-R&B Stile.

Seine Songs klingen voller Lebensfreude, etwas melancholisch und nostalgisch mit Bass, und Streichern, arbeitet bei 5 Songs mit Gastsängerin Marie Lister mit. Sein Stil geht in Richtung Gospel, Vocal-Jazz und Mantra. Lyrisch zu einem Gedicht von Emily Dicinson, schafft im Song Platz für seine Stimme. In „Many Signs“ klingt der Song wie eine Reinkarnation.

Er ist zwischen westafrikanischer, lateinamerikanischer Musik, Folk und Electro/Dance aufgewachsen.

Album: Colour
Artist: Pete Josef
Label: Artwork
VÖ: 23.10.2015
Wertung: 9 von 10

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