Albumcheck | Chase The Sun von Greg Holden

Das wichtigste Album, daß Greg Holden herausgebracht hat, ist dieses. Durch zwei Alben kennen Ihn die Hörer bereits, 2009 „A Word In Edgeways“ und 2011 mit „I Don´ t Believe You“. Sein Stil ist Indie.

Geboren ist er in Großbritannien, seine Wahlheimat ist nun New York.Durch den Song „The Lost Boy“ in dem es um einen Flüchtling aus Sudan geht, hat er weit über 50.000 USD gesammelt und es dem Roten Kreuz gegeben. Der Song fußt auf einen Roman von Dave Eggers. Über 30.000 Downloads folgten durch die US-Kultserie „Sons Of anarchy“, in der der Song zwei Wochen hintereinander zu hören war. Die Auszeichnung „American Idol“ erhielt Phillip Phillips mit der Debut-Single „Home“. Daraus folgten 5 Millionen Platten. Der ASCAP Pop Award, da der Song massiver Tophit ist, folgte. Das neue Album ist ein Major-Debüt für die Plattenfirma Warner Music.

Produzent des Albums „Chase The Sun“ ist Greg Wells. Für die Künstler Adele, One Republic oder Katy Perry war er bereits Produzent. Holden hat die Songs größtenteils selbst geschrieben, Co-Writer wie Richard Harris, Tofer Brown, Garrison Starr, Ace Enders haben teilweise mitgeholfen. Die Songs klingen modern und zeitlos. Lieder klingen Lieder mit Feingefühl, die kraftvoll wirken, was durch Songwriting zu schaffen ist.

Die Inspiration ist Greg Holden durch seine Reisen durch Indien und Nepal gekommen ( Februar 2013). Durch Erlebnisse auf dieser Reise hat Greg neue Kraft bekommen, die sein Leben dramatisch verändert haben. Greg hat gemeint, daß seine Musikkarriere beendet ist, als er mit Crowdfounding 30.000 USD für seine Musik bekam. Zu dem Geld hat der Künstler einen beachtlichen Betrag von sich selbst dazugegeben. Mit Tony Berg (Produzent) dachte der Künstler auf der richtigen Seite zu liegen. Sein Label mußte aufhören, da es in Konkurs gelangt ist. Trotz ausverkaufter Niederlande-Tour hat der Künstler sich überschuldet. Er erinnert sich noch an diese Zeit: „Ich mußte mir sogar Benzingeld von meinem Drummer leihen, damit wir die Tour durch Europa in seinem Auto machen konnten“.

Wer ständig schafft und nichts herausbringt, obwohl alles läuft, ist frustriert. So war das bei Greg. Er wollte nur die Tour fertigmachen und dann alles hinschmeißen.

Komischerweise ist es Holden in Asien gelungen mit seiner Musik Geld zu verdienen. Zu Hause hat Greg die Welt anders betrachtet.

Ansporn hatte Greg durch den Song „Hold On Tight“. Seine Lebenseinstellung ist die, daß die Leute dankbar sein sollten, ohne sich ständig zu beschweren. Er sagt dazu: „…Ich will, daß die Leute durch meine Songs zum Nachdenken angeregt werden. Daß Sie vielleicht sogar ein wenig Mitgefühl entwickeln, und anfangen, sich um andere Menschen zu kümmern. Das Gleiche gilt natürlich auch für mich selbst.“

Ballast abwerfen. Er macht sich Gedanken um Besitz und meint, daß es manchmal gut ist loszulassen. Ein Gefühl allein gelassen zu sein. Er spricht dazu: „Es ist vergleichbar mit dem Gefühl, daß es da diesen exklusiven Klub gibt. Du selbst willst zwar nicht unbedingt Mitglied sein, doch alle deine Freunde sind drin. Also wartest Du ganz alleine so lange vor der Tür, bis Sie herauskommen und mit Dir einen trinken gehen“.

Mit das berührendste Stück ist „Boys In The Street“. Ein Song, der eigentlich für die LGBTQ – Organisation (Everyone Is Gay) geschrieben ist. Im Song geht es die Vater / Sohn Beziehung. Eine Beziehung, die sich auseinandergelebt hat. Hier geht es um die sexuelle Orientierung des Sohns, bei dem der Vater nicht mit klar kommt. Für den Songschreiber ist er nur ein Song aus seiner Kreation. Es ist sicher ein europäisches Thema. Der Produzent ist davon überzeugt, daß es für die Platte gut ist, daher ist es mit darauf.

Holdens Vorbild ist Bob Dylan. Er singt sehr gedanken- und gefühlvoll. Bob Dylan sagt er will den rebellischen Klang in seinen Werken mit einbringen. Mit der Gitarre in der Hand hat er schon früh angefangen Songs zu schreiben, eigene Songs.

Album: Chase The Sun
Artist: Greg Holden
VÖ: 28.08.2015
Label: Warner Broos Records
Wertung: 9 von 10

1 Comment

  1. VRKing sagt:

    Hammer music!
    Wäre sehr cool, wenn man das ganze in der virtuellen Realität stehen könnte 🙂

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