Albumcheck | Urbane Camouflage von Nobody Knows

Sie klingt nach Schlager, Volksmusik und vielen verschiedenen Stilen, wie der Folk und betrachtet die Politik und Gesellschaft der Umgebung.

Das 13. Album der Künstler Nobody Knows zeigt mithilfe der Genres Folk, Irish Folk, Polka, Country, Gypsy, Rock, Tango und World, wie interessant dieser Sound klingt. Das Album will unterhalten und zeitkritisch sein.

Das Album liegt zum einen in diesen ganzen Genres, zum anderen klingt es sehr volkstümlich. Ein Album ohne viel Technik, ohne Keyboard, mit echten Instrumenten. Den Unterschied merkt der Hörer. Diese Individualität in der Stilart findet der Hörer selten. Musik mit dem Banjo, damit können die Künstler diesen Gypsy-Stil herstellen.

Das Album klingt ein bisschen nach Mittelalter-Musik. Die Themen sind aktueller den je. Der Gesang ist manchmal in Berliner Dialekt. Bestimmte Lieder bekommen dadurch genau das, was sie brauchen.

Entweder ein Mensch ist für etwas, oder dagegen. Die Jungs von Nobody Knows sprechen zur AfD und deren Anhänger. In Kombination zwischen Spaß und Ernst gelingt den Musikern ein Album in dem Tiefgang und Leichtigkeit vorkommen und selbst darüber stehen. Die Jungs lassen die Musik-Genres ineinander übergehen, vermischen arabische Klänge mit Country-Musik. Daraus entsteht ein eigener Sound. Wie Gypsy mit Schlagerimpulsen, die verdreht klingen. Die Band denkt plural.

Album: Urbane Camouflage
Artist: Nobody Knows (Stendal / 2001)
Label: Artwork / Prosodia Records
Stil: Folk, Irish Folk, Polka, Country, Gypsy, Rock, Tango & Wold
Wertung: 10 von 10
Vertrieb: amazon.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.