Albumcheck | so80s Nr.10 von Blank & Jones

BLANK & JONES PRESENT „so8os [so eighties] 10“. Man fühlt sich wieder so, als ob man durch die eigene Plattensammlung gleitet.

Zur 10. Jubiläumsausgabe gibt es wieder drei CDs mit über 30 Maxi-Single Schätzken aus den 80er Jahren. Neben zahlreichen Kult Klassikern wie der knapp 12 Minuten langen Sisters Of Mercy Hymne „This Corrosion“, Pat Benatar’s „Love Is A Battlefield“ oder Laura Branigan’s „Self Control“ gibt es rare Maxis von Sade („Sweetest Taboo“), Pet Shop Boys („Love Comes Quickly“) und Art Of Noise („Paranoimia“) auf die Ohren. Und wer der Meinung ist, er hätte im Bereich der 80s schon so alles gehört, darf sich die Erstveröffentlichungen im digitalen Format von The Cure’s „Boys Don’t Cry“ in der Extended Version oder auch Shakatak’s „City Rhythm“ anhören. 

Als Blank & Jones im Jahre 2009 mit der Veröffentlichung von Maxis und Extended Versions der 80s Klassiker begannen, haben sie sicherlich nicht daran gedacht, dass die Musikliebhaber so hungrig nach der Compilation-Reihe werden.

Mit der Veröffentlichung der nun 10. Ausgabe der so80s setzen Blank & Jones erneut Qualitätsstandards und zeigen wie man die 80er stilvoll und liebevoll in Szene setzt. Wie immer ist auch dieses Werk technisch einwandfrei.

Wer die 80er Jahre Musik und deren Maxi’s liebt wird auch so80s Nr.10 in sein Herz schließen. Auch diese CD’s schließen an die Vorgänger an und bringen den Hörer wieder in die Vergangenheit der 80er Jahre zurück. Lediglich zu bemängeln ist die immer wiederkehrende Auswahl an gleichen Künstlern, die sich auf den insgesamt 10 Ausgaben tummeln. Das ist jedoch nicht Blank & Jones zu schulden, sondern geht u.a. an die Künstler, die ihre wunderbaren Songs der 80s nicht lizensieren und somit B&J zur Verfügung stellen. Was wirklich schade ist, denn das Trio weiß, wie es die Masterbänder gekonnt in Szene setzt und auch für den digitalen Musikfan hörbar macht.

CD 01 | 69:41 UNMIXED COMPILED BY BLANK & JONES

01 Love Comes Quickly (Shep Pettibone Mastermix) – Pet Shop Boys 7:37 02 Self Control (Extended Version) – Laura Branigan 5:04 03 What’s On Your Mind (Pure Energy) (Club Mix) – Information Society 7:54 04 Blue Monday (Original 12″ Version) – New Order 7:29 05 Love Is A Battlefield (Extended Version) – Pat Benatar 6:27 06 Jane’s Getting Serious (Full Length Version) – Jon Astley 4:24 07 Wishing Well (The Cool In The Shade Mix) – Terence Trent D’Arby 7:51 08 The Sweetest Taboo (Extended Version) – Sade 5:28 09 City Rhythm (Full Length Version) – Shakatak 7:14 10 Healing (Full Length Version) – Feltman Trommelt 4:03 11 Everywhere (12″ Version) – Fleetwood Mac 5:47

CD 02 | 75:13 UNMIXED COMPILED BY BLANK & JONES

01 This Corrosion (Long Version) – The Sisters Of Mercy 11:16 02 Boys Don’t Cry (Resung & Club Mixed Feb ’86 Extended 12″ Dance Version) – The Cure 5:32 03 Rain In The Summertime (Through The Haze Mix) – The Alarm 8:35 04 Love Is A Shield (Extended Version) – Camouflage 5:21 05 Tainted Love/Where Did Our Love Go (Original 12″ Version) – Soft Cell 8:54 06 Secrets (Full Length Version) – Fiat Lux 3:28 07 Paranoimia (Extended Version) – The Art Of Noise feat. Max Headroom 6:41 08 Forgotten Town (12″ Version) – The Christians 6:14 09 Is This Love (L.A. Mix) – Alison Moyet 5:25 10 The Look (Big Red Mix) – Roxette 7:35 11 Walk Like An Egyptian (Extended Dance Mix) – The Bangles 5:51

CD 03 | 68:21 UNMIXED COMPILED BY BLANK & JONES

01 The Magician (Pecky Plus Mix) – Secession 6:57 02 Would I Find Love (Extended Version) – Dizzi Heights 6:00 03 Big Man Restless (Club Mix) – Kissing The Pink 7:08 04 Masimbabele (Original 12″ Version) – The Unknown Cases 5:50 05 In Dreams (High Velocity Mix) – Pete Bardens 8:46 06 Your Heart Keeps Burning (Burning Mega Mix – The Glory Radio Drama Part 1) – Blind Date 8:00 07 I Want A New Drug (12″ Mix) – Huey Lewis & The News 5:33 08 Roam (Extended Mix) – The B-52 ́s 5:26 09 Soul Food To Go (Extended Version) – The Manhattan Transfer 8:11 10 Touché D’Amour (Special Extended Remix) – Chris Rea 6:11

Redaktionswertung: 10 von 10

Micha
Micha
Sieht Albumcheck doch etwas mathematischer als alle anderen. Kommt eigentlich aus dem Börsengeschäft und sieht seine Mitarbeit an Albumcheck doch eher als Hobby an. Ist musikalisch von Joy Division und New Order geschädigt. Hört Hörbücher, weil es einfach praktischer ist. Ist ein Kind der 80er, worum ihn viele der jüngeren Generation beneiden.

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