Albumcheck | Luxation von Niconé

Das Album von Luxation wurde von Katermukke (Alive) veröffentlicht.

Niconé ist mit Klubmusik elektronischer Art seit 2007 tätig, hat den Blick die Dinge ganz eigen zu sehen.

Das Album von Niconé „Luxation“ entstand durch sein Klinikaufenthalt. Seine Fußgelenke waren mit sieben Nägeln fix stabil gehalten worden. Ein beachtliches Bild hat sich dem Betrachter geboten, dass außenstehende mitfühlen konnten. Unter diesem Gesichtspunkt ist das neue Album zu verstehen. Er verbindet Schmerzen mit Tönen und macht daraus Musik, Schmerzen, die er ertragen hat. Der Fachbegriff dazu heißt Lisfrac-Luxation. Sein Fuß kann „Niconé“ (Alexander Gerlach) in der Zeit überhaupt nicht benutzen. Er hat Ihn verdreht, dazu einen Fußbruch im Mittelfuß. 3 Monate liegt er, weil er nicht auftreten kann, der Fuß nicht in Belastung stehen darf.

Seine Hits sind „Una Rosa (2008), „Thank You“ (2010 zusammen mit Sascha Braemer, Philip Bader), „Romantic Thrills“ (Kooperation Sascha Braemer), „Caje“ (Mega-Track des Albums Edit´). Und Solowerke „Let Love Begin“ (von 2013), „Slowen“ (im Jahr 2015).

Zurück zur Luxation. Juli 2015. Es ist Kunst Töne mit Schmerzen zu verbinden. Gleichzeitig übermittelt er uns, wie es Ihm in der Zeit ergangen ist. Er hat die Wochen bevor er die Luxation hatte in das Album miteingesetzt. Tanzen überwindet, größte Schmerzen sind damit besser zu ertragen. Um das Nachdenkliche in den Tracks einfließen zu lassen hat er Moll-Töne eingesetzt.

Der erste Track Aquarius Haeven begleitet den Hörer wie auf Wellen. Vokals kommen von Abby. Eine Neustarterin mit Namen Danroeschen ist im Song „Kill The Groove“ zu hören. Niconé und sein Label stehen dafür das zu machen, was Spaß macht.

Album: Luxation
Artist: Niconé
VÖ: 17.06.2016
Stil: House
Format: CD, LP, Digital
Wertung: 10 von 10

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