Albumcheck | Orphan Keys (HH/Germany) von John Allen

Das Album ist für John Allen eine Angelegenheit, die Ihm sehr am Herzen liegt. Das Klavier drückt Ruhe, Entspannung und Traurigkeit aus. Es gibt Zeiten, da wollen Menschen sich verkriechen und einfach abschalten.

Der Hörer kann die Lieder mit dem Klavier in sich verinnerlichen. Mal keine Gitarren, kein Trommler, kein Syntesisser. Das Album könnte in einer großen Konzerthalle sehr guten Anklang finden. Im halbdunklem Licht kommen diese Songs noch besser beim Publikum an. In seinen Liedern kommt Hoffnung zum Ausdruck.

Die Songs sind ein Ansatz zu den Songs von Udo Jürgens. Udo Jürgens hat nicht so dunkel gesungen, benutzte aber auch oft seinen Konzertflügel. Das ist es, was Musik ausmacht, echte Instrumente, echter Gesang.

Das Album ist als Artwork herausgekommen. Auf 400 Schallplaten ist eine farbige Erstpressung limitiert. Von Hand nummerierte Versionen im Siebdruck sind 100 herausgekommen. Auf der Platte befinden sich 7 Songs. 2 der Songs sind gecovert. Drei Songs davon sind ganz neu, und 2 Songs sind bekannte Songs, die neu arrangiert werden.

Die Songs wirken zusammen mit der Freundin, mit dem Freund auf dem Sofa bei einer guten Flasche Wein umso besser. Umarmt und einmal ganz den Tag abschalten. Was alles passiert ist. Nicht mehr darüber nachdenken. Nur dem Klavier mit Gesang zuhören.

Artist: John Allen
Album: Orphan Keys (HH/Germany)
Format: CD, limited colored LP inkl. Download
Label: Gunner Records
Distribution: Broken Silence
Hometown: Hamburg, Deutschland
Stil: Indie, Singer Songwriter, Folk, Pop
Similar Artists: Frank Turner, Chuck Ragan, Tom Waits
Wertung: 10 von 10

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