Albumcheck | Degradead von Degradead

Wem geht es nicht so, wenn einmal was nicht gleich klappt wie es soll, oder wenn einfach genug ist und Abstand besser ist als dort weiterzumachen, wo derjenige gerade steht? Die Band Degradead hat sich wieder gefunden im 5. Album auf der Bühne!

Das fünfte Album im Studio liegt hier vor – 15 Jahre Musikgeschichte liegt hinter der Band. Schülerband war Degraded zum Musikstart.

Die Bandgeschichte:

Hinter sich gelassen hat die Band vier Studioalben, Tourneen im Westen Europas, in Rußland und Indien und das größte Festival in Europa.

Es geht nicht nur Musikern so, nach Jahren der Arbeit und Hingabe sind viele Leute ausgebrannt und wollen eine Auszeit. So könnte es 2014 beim Wacken 2014 gewesen sein. Viele Musiker nehmen sich eine Auszeit, das ist ansich nichts tragisches. Im Vergleich zu Solokünstlern war Degradead als Band dabei zu zerbrechen, weil sich beispielsweise zwei Mitglieder anderweitig bei Musikbands waren.

Musiker, die den Zusammenhalt förderten und um die Band gekämpft haben hat es in der Band gegeben. Der Beschluß, die Band wieder aufleben zu lassen, das 5. Album herauszubringen, stand fest, mit oder ohne das Gründungsmitglied David.

Aus dem Abschiedskonzert ist der Band der Zusammenhalt innerhalb der Band gelungen. Neue unerwartete Energie, Zusammengehörigkeit ist aus den Musikern herausgekommen. Nach dem Ereignis – 6 Wochen danach – war die Band im Studio und hat das neue Album aufgenommen. Viele der Songs entstanden erst dort nach und nach.

Gemixt hat das Album Kristoffer Folin (Purple Skull Media), der Mixer war Thomas „Plec“ Johansson (Panic Room). Das Gründungsmitglied sagt dazu „Es war viel Arbeit“ aber es gab uns das Gefühl zurück eng zusammen zu arbeiten – so wie, als wir vor 15 Jahren anfingen, und dass Degraded uns immer noch alles bedeutet.“

Album: Degradead
Artist: Degradead
Format Digi ltd / CD
Streetday: 29.01.2016
Genre Melodic Death
Wertung: 10 von 10
Label: Metalville Band & Label Pool
Promotion: Flying Dolphi Entertainment Group Köln

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