Albumcheck | Regenbogenmalmaschine von Johannes Meißner

Meißner macht gemächliche Musik mit dem Piano, einem E-Bass, einem Schlagzeug und Synthetisier. Es ist Musik, die fast schon ein bisschen ins Klassische geht.

Die Songs klingen in Ihrer Art alle etwas melancholisch. Durch die lang gezogenen Wörter und diesem klassischen Stil könnte auch von Kompositionen gesprochen werden. Es ist Musik zum Kuscheln. Abends auf der Couch mit der Freundin oder dem Freund. Gemütlich bei einem Wein. Die Instrumente hört der Hörer bei diesen Werken heraus. Nicht nur die Stimme. Die Songs werden elektrisch untermalt.

Im Song, oder der Komposition „bis übermorgen“ hört der Hörer das Klavier und das Schlagzeug heraus. Die melancholische Stimmung ist fast komplett.

Die Komposition „Laub im Garten Eden“ hat einen langsamen instrumentalen Klang zu Anfang, dagegen einen schnellen Gesang. Der Gesang wird in der Komposition zur Mitte langsamer und paßt sich dem instrumentalen Klang an. Zum Schluß sind die Instrumente und der Gesang schneller.

Der erste Song: Regenbogenmalmaschine:

Müde vom Tag geschafft liegt er im Bett, er läßt den Tag noch einmal vorüber ziehen. Wie ein Regenbogen, der kommt und geht so ähnlich geht’s jemand, der high ist. Müde oder was genommen hat und sein Gehirn benebelt ist.

Baum für Baum für Baum:

Wer als Hörer Zug fährt, wird den Song verstehen. Im Zug kann der Zugfahrer vorbeirauschende Bäume und Straßenschilder sehen. Er kann richtig die Landschaft entdecken. Und wer im Zug lange sitzen bleibt, reist immer weiter weg von zu Hause. Irgendwann kommt die Sehnsucht wieder daheim vermisst zu werden.

Album: Regenbogenmalmaschine
Artist: Johannes Meißner
VÖ: 2016
Label: 2016 Membran unter exklusiver Lizenz von Johannes Meißner
Stil: Kompositionen, etwas klassisch
Wertung: 9 von 10

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