Albumcheck | Modern Pain von Modern Pain

Aus Dallas, Texas kommt die Band. Sie vermischt US-Hardcore der 70-iger mit Noise-Rock. Noise Rock hört sich weicher an, hier wird es vermischt.

Wahrscheinlich ist mit den großen Motorrädern diese Musikrichtung aufgekommen. Die Rocker mit den schweren Maschinen brauchen Musik, die zu Ihnen paßt. Die Motorradfahrer, auf die die Musikrichtung gebaut ist, könnte sich der Hörer des Albums in Ihren Motorradjacken und mit tätowierten Armen und Ohrsteckern vorstellen. Menschen, die vor nichts Angst haben. So ähnlich ist es mit der Musik.

Tiefgründiger harter Rock, der immer weiter nach vorne geht. Um die Aggressionen richtig dazubieten, hört der Hörer beim zweiten Song „Ego Death“ den Sänger schreien.

Der 3. Song „When the Hymn Fades“ läßt alle Aggressionen heraus. Der Sänger schreit in einer Art Hymne unverständliche Worte, nur in der Richtung „Haaaa…“, die E-Gitarren, der Trommler geht mit. Das Verständnis für diese Musik können hartgesottene Motorradfahrer in Motorradklubs sicher aufbringen. Diese Musik paßt genau zu diesen Genretyp. So wie Motorräder fahren, starke Motorräder, das Gefühl der Freiheit, den Wind, die Sonne, den Regen, den die Motorradfahrer ausgesetzt sind, genauso fühlt sich die Musik von Modern Pain an.

Bestimmte Tonsequenzen werden mit elektrischer Musik vermischt. Das merkt der Hörer im Song „My Realy is Shipping Away“. Die höllische Fahrt geht weiter. Die Band kennt weder Angst noch Schrecken.

Bei dem Song „World Inveried“ trifft alles zusammen. Alles versucht zu schreien, die Sänger, die Instrumente, heraus kommt enorme Aggressivität, die sich im Musikstil herauskristallisiert. Die Band hält den Stil bis zum Ende des Songs durch, versucht weitere Aggressivität einzubauen durch den Musikstil.

Im Song 4202 wird die ganze Aggressivität herausgehauen.

Die Songs machen auf ihre Art betroffen. Im Vergleich zu Gothik-Rock, geht diese Musikrichtung in eine andere Linie. Bei Gotik-Rock gibt es noch klare Wörter, gemäßigter als bei Hard-Punkrock. Hier gibt es keine Wörter der Sänger, sondern nur bestimmte Silben wie „Haaaa…“

 

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