Albumcheck | The End of Dancing von Sylvester Larsen

Ein Künstler aus Dänemark vereint Soul mit Funk. Die Lieder klingen frisch, haben viel Text. Er lehnt sich an die Rhythmen der 60-iger und 80-iger Jahre.

Sogwriterisch hat Larsen enormes Talent. Funk-Musik besteht aus einer Mischung von Soul, Jazz, Popp und afroamerikanische Rhythmen. Ob das Coverbild des Albums in Ehrfurcht vor Indianern zu sehen ist, ist die Frage. Es zeigt einen Indianer mit langen schwarzen Haaren, Falten im Gesicht und einer Kopffeder.

Larsen meint dazu „Für mich ist es ein Bild der Mutter Ede. Der Missbrauch der Menschen an der Natur und in der Welt lebenden Minderheiten ist eine Tragödie, auf die ich in diesem Cover mein Augenmerk richten möchte.“

Die Musikrichtung ist keine Indianermusik, ist Funk mit Soul. Die musikalischen Klänge reichen von schnellen Klangeinheiten zu langsam bis romantischen Klängen. Die einzelnen Lieder sind in englischer Sprache Er überzeugt Hörer durch seinen eigenen Klang, den Klang der 1970-iger Jahre im Stil von Sunny & Black, Blode And Red. Er hat eine Gesangs- und songwriterische Begabung.

Seine 3-Mann Band bietet mit „The End Of Dancing“ ein Album, daß wesendtliche Inhalte des Rock-n´-Roll scheibenweise herunterbricht. Den Einfluß der Sänger Sly Stone und Stevie Wonder sind unverkennbar vorhanden. Das Album enthält einen Daft Punk-Electro-Funk-Einschlag. Die Melodien laufen manchmal nebenher mit dem Sound vom Musiker Franz Ferdinand. Die Melodien sind gut gespielt durch den Vintage Wurlitzer Einsatz, die Lieder erinnern an die Band Supertramp.

In aller Ehrfurcht vor den großen Musikern im Soul- und Funkbereich spielt Larsen ein grooviges Album. Der Groove ist in allen Songs vorhanden. Larsen arbeitet in seinen Songs mit dem Hohner Clarinet und nicht mit Gitarren.

Larsen hat internationalen Erfolg in den USA und in Dänemark gesammelt, den deutschsprachigen Raum geht er nun an.

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