Albumcheck | We Were Here von Boy

Mit ihrem zweitem Album „We were Here“ starten Boy ihren Feldzugzur weiteren Bereicherung der  deutschen Musiklandschaft.  Auch, und nicht nur deswegen sind die beiden Mädels ja bei Herbert Grönemeyers Grönland Records untergekommen.

Valeska Steiner und Sonja Glass überzeugen den Zuhörer und verzaubern ihn. Technisch ist der neun Song starke Longplayer „We were here“ auf oberster Linie. Schon fast zu perfekt, ist es doch der akustische Sound, den das Duo eigentlich ausmacht.

Waren es doch Valeskas Stimme und die zarten Arrangements, welche die Fans an Boy faszinierten. Während der Vorgänger „Mutual Friends“ noch mit puristischen Klängen auf sich aufmerksam machte, so hat man diesmal ein wenig in die elektronische Trickkiste gegriffen.

Somit geht ein bisschen vom typischen Boy-Charme verloren.

Dennoch steht dem Duo die Weiterentwicklung gut zu Gesicht. Man darf also den Silberling nicht aufgeben, sondern kann ihn getrost genießen. Er ist halt poppiger und stell eine, wenn auch winzige, Weiterentwicklung dar.

Tanja
Tanja
Dem schlechten Musikgeschmack der Mutter entronnen, den des Vaters angenommen und maßgeblich dadurch beeinflusst worden. Musikalische Kenntnisse auf Grund jahrzehntelangen Studiums der internationalen Top 100, die sie im Schlaf aufsagen konnte. Eher noch als die Quadratzahlen, wie ihr Mathelehrer von ihr forderte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.