Albumcheck ⎜ Memory Lane von Cécile Verny Quartet

Das Quartet hat seit 25 Jahren auf der ganzen Welt große Erfolge. Das neue Album setzt sich aus Songs zusammen, die die Musiker-Laufbahn der Band geprägt haben. Ihr Jubiläum hat die Band im Jazzhaus Freiburg gefeiert. Daraus entstandene Aufnahmen sind nun auf CD oder DVD zu hören.

Immerhin 78 eigene Kompositionen mit 8 CDs sind bis heute entstanden. Die eigenen künstlerischen Musikvarianten der Band begeistern das Publikum vor Ort auf den Konzerten.

Ein Vierteljahrhundert, das mit vielen Ereignissen bestickt war, und die Karriere des Quartetts aufzeichnet. Von der Elfenbeinkünste stammt die Künstlerin. In den 80-iger Jahren entschließt sich die Sängerin, in die Stadt Freiburg umzuziehen. Davor war Sie in Frankreich. Durch den Umzug ist Sie auf den Jazz gestoßen. Ihre Texte in den 80-igern sind in englisch und französisch. Dadurch gilt Sie als Pionier. Angefangen mit einer 2-Mann Besetzung, dann einer 3-Mann Besetzung spielt Sie Modern Jazz und Blues, erkennt die Standards. Zeitgleich arbeitet Sie eigene Musikstücke aus. Bernd Heitzler steigt in die Band 1989 mit ein – ein Quartett ist entstanden. Seit dieser Zeit verwendet das Cécile Verny Quartet das CVQ Kürzel.

Global erreicht das Quartett mit Veröffentlichung Ihres ersten Albums 1992 weltweiten Ruf. In der Band spielt der Pianist Andreas Eichinger, und Lars Binder (Schlagzeug) in jetziger Besetzung.

Um einige Städte zu nennen, in denen das Quartett bekannt ist: Paris, Nairobi, Antibes bis zu Asmara, Südafrika bis nach Lettland. Die Band veröffentlicht acht Alben. Der Hörer hört auf dem Album, die nach Rock und Soul raffiniert ausgearbeiteten Töne mit dem Album „Fear & Faith“, das 2012 erschien.

Den Grand Prix beim Festival in Antibes hat das Quartett vom Album aus dem Jahre 2006 erhalten „The Bitter & The Sweet“. Das Team besteht aus 3 Männer und einer Frontfrau.

Nach über 10 Jahren der einzigen DVD vom Antibes Jazzfestes wird die Atmosphäre life eingefangen. Gerade auf der DVD ist es fast so, als sei der Zuschauer mit dabei gewesen. Der Bassist Bernd Heitzler hat auf die Konzerttour-Orte zurückgeschaut und die Auswahl für das Album getroffen.

Die Band sagt „ Wir kamen auf eine relativ emotionale und intuitive Weise zu eignem Pool von Titeln, die fest verwurzelt im Jetzt sind und zugleich den Weg in die Vergangenheit des CVQ zeichnen“. Mit den Musikstücken verbindet die Band ganz bestimmte Konzert-Orte. Manche der Songs haben sich gegenüber früheren Zeiten geändert, andere nicht, besitzen wie ein Treffen aktuelle knisterndes Reportouir.

Eine Musikvielfalt, die viele Musikstile besitzt und verblüffend wirkt. „Wild Heart Of The Earth“hat nach ein Swing, der nach Blues klingt. , eine geniale Scat-Einlage und ein Solo von Heitzler. Nach Bossanova klingt der Song „J´aime l´idée“. Das Piano ist innerhalb des Songs „No ID“ viel auf dem Album zu hören. Der Song „How Do I Love Thee“ klingt wie eine Hymne und Soul-Ballade. Dramaturgisch, mit auffallendem Atem, der zu diesem Song paßt. Der Abschied einer Liebe im Song Amoureuse klingt kokett. Mit der „William Blake-Vertonung“, dem Song „On Another´s Sorrow“ kommuniziert die Bassgitarre (gespielt von Bernd Heitzler). Vernys Song klingt wie ein Zwiegespräch, mit annähernd geschichtsträchtigen Blusetönen und einem intensiv-brummend klingendem Gebet.

Im vorletzten Song „As Soon As They Have All ligned“ klingen die Trommeln von Lars Binder wie ein Tom-Tom-Gewiter. Der Song geht in ein E-Bass Solo und grooved mit „Smooth Ride“. Verny setzt den Song „I Am Brocken“ dramaturgisch um. In „Snow Falling“ wechselt Sie den Stil von Rock ach Jazz. Im Song „The Bitter & The Sweet“ heißt es „I´m walkinng down memeory lane …“ Der Song fängt all die Momente auf, der Hörer kann sich von der beeindruckenden Karriere ein Bild machen. Im vorletzten Song „ To Thomas Butts“ führt in den Gospel hinein.

Jeder einzelne Song des CVQ-Albums zeigt Musikoriginalität, Musikmentalität, Stilvielfalt, geht mit einer großen Spielfreude Vorwärtsinn in einen tiefgründigen Soul und Musik-Improvisationen. Die Band zeigt mit den ausgewählten Musikstücken, daß Sie im europäischen Jazz führend sind.

Die Zusammenarbeit mit dem Freiburger Jazzchor, des Jazz Mass von Joseph Masters und der „Missa Gaia“ von Paul Winter, umgesetzt beispielsweise im Freiburger Münster. In Abstimmung mit dem Pianisten Gottfried Bottger aus Hamburg, und Reiner Regel am Saxofon werden die Gospeltöne gekonnt abgestimmt.

Beim New Orleans Jazz Festival 2008 gelingt es durch den Trompeter mit eigenen Songs, auf das Ereignis abgestimmt, neue Sichtweisen zu schaffen. Daraufhin bucht Sie der Gitarrist Rue Protzer für das Album „Rue De Paris“. Mit der WDR Big Band im Hintergrund im Projekt „Sisters“, den Sängern von Onejiru, Nicole & Meli Hadfield, Mamadee, Namusoke und Tamika entwickelt sich Verny zu einer afrodeutschen Frauenpower-Band. Mit dem Straßburger Marcel Löffler am Akkordeon macht Sie Aufnahmen.

Die Rundfunksender BR, WDR, SR , NDR schätzen Ihre Livequalitäten und nehmen Sie auf.

Am 24. 9.15 ist Sie in Bremerhaven auf Konzerttour, am 8. Oktober um 20 Uhr in Kaiserslautern, Kammgarn, am 19.11.15 in Bad Homburg.

Album: Memory Lane
Artist: Cécile Verny Quartet
VÖ: 14.11.2014
Label: Jazzhaus Records
Vertrieb: In-akustik
Wertung: 10
Stil: Soul, Jazz, Blues, etwas Gospel

Walter Müller
Walter Müller
Sein Moto: Musik ist Kunst in Melodien und Noten ausgedrückt. Neue Ideen so frisch wie Noten, so bunt wie ein Blumenstrauß, Hörklänge unterschiedlichster Art. Er hört gerne Musik unterschiedlicher Themen, bunt gemischt von politisch, bis Beziehungssongs oder weis ich was.

1 Comment

  1. Roman sagt:

    Ein sehr gutes Album. Kann ich jedem nur empfehlen 🙂

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