Albumcheck | MyKungFu – Hiergeist Pt.1

Die neue CD von MyKungFu klingt dann doch mehr wie MyBallet. Streckenweise sehr viel „Schwermut, Schmerz, Traurigkeit oder Nachdenklichkeit“ in den Liedern. Das dürfte nicht für jeden etwas sein. Die Melancholie ist auf die Dauer doch sehr anstrengend. Wirklich Freude an Musik wollte beim abspielen dieser CD nicht eintreten. Im Mittelalter wurde die Melancholie als Mönchskrankheit bekannt. Ich bezweifle allerdings das die Macher dieser Platte eine Krankheit produzieren wollten.

1 Comment

  1. KN sagt:

    Der Verfasser dieser Kritik hinterlässt bei mir den faden Beigeschmack als hätte er (oder sie) sich nicht die Zeit genommen, sich wirklich mit dem Künstler zu beschäftigen, sondern hat nur noch mal schnell nachgeschlagen wie das jetzt noch mit der Melancholie genau war. Dabei weiß jeder Musikliebhaber, dass jede Musikrichtung seine eigene Stimmung bedarf.
    Bei mir hinterlässt dieses Album nicht den Eindruck als sei es mit zu viel Schwermut beladen. MyKungFu ist sich mit diesem „Halbum“ wieder einmal treu geblieben und liefert zum Beispiel mit „Have it your way“ und „Liquified Promises“ schöne Melodien die ins Ohr gehen. Wer schon die früheren Alben von MyKungFu kennt, wird überrascht sein, dass es immer noch mal gelingt eine weitere Version der bereits erschienenen Titel noch mal wieder andes klingen zu lassen, sodass man sich nicht entschieden kann welche Variante des jeweiligen Songs einem jetzt eigentlich besser gefällt.
    Fazit: Wer schönklingende Melancholie mag, sollte sich MyKungFu mal genauer anhören.

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