Albumcheck | Curio City von Charlie Winston

Gestern hat Charlie Winston sein neues Album „Curio City“ auf Sony Music veröffentlicht. Und das Werk klingt nicht nur schick, sondern zeugt auch von einem reifen und talentierten Sänger. 

Dabei führen die musikalischen Anfänge von Winston zurück zu einer Teenieband, danach war er als Musikstudent in London (Studiengang Jazzklavier) zugange, versuchte sich als Bassist im National Youth Reggae Ensemble und als Komponist für Film und Theater bereits sein Können beweisen. 

Danach wurde er als Interpret einer Coverversion des Spencer Davis Group-Klassikers I’m A Man für einen Autowerbespot engagiert und ging auf Europatournee mit Peter Gabriel. Der Song „Like A Hobo“ sowie das Album „Hobo“ schlugen hierzulande ein wie eine Bombe.  Nun legt er mit „Curio City“ nach und kann ebenfalls einen Punkttreffer landen.

Dabei präsentiert sich der Longplayer in (im Vergleich zu voher) abgespeckten Arrangements im Folk-Gewand. Doch auch Electronica und Futurismus finden seinen Platz auf dem Album, was schon ein bissl an M83 erinnern könnte.  Eine sich ausdehnende, vielschichtige Klanglandschaft, erzeugt mit elektronischen und akustischen Instrumenten.

Bereits der Opener „Wilderness“ zeigt wohin die Reise geht.  Charlies großartiges Songwriting bestimmt den Longplayer und zeugt ebenso von einer großen Portion Einfallsreichtum.

Das Album ist einfach nur klasse!

1 Comment

  1. Reinhard sagt:

    Kannte ich noch gar nicht. Auch nicht das vorherige Album Hobo . Danke für den Tipp.

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