Albumcheck | Alles brennt von Johannes Oerding

Letzten Monat stellte der Wahl-Hamburger Johannes Oerding nach 2 Jahren sein neues Album „Alles brennt“ der deutschen Öffentlichkeit vor. Bereits sein letztes Album „Für immer ab jetzt“ schaffte es von null auf 4 in die deutschen Albumcharts.

Und auch dieser Longplayer scheint die Fangemeinde zu begeistern. Insgesamt 12 Tracks bekommt der Ohrenzeuge zu hören. Die Deluxe-Version kommt sogar mit 16 Liedern daher. 

Oerding, dem es eigentlich mehr Spaß macht auf der Bühne zu stehen sowie die Songs zu schreiben, stehen die auf Platte gepressten Lieder gut zu Gesicht. Wer allerdings den jungen Künstler bereits „live“ gesehen hat, könnte ggf. etwas enttäuscht sein.

Nun gut, Studio-Alben klingen nun mal „glattgebügelter“. Dennoch entschädigen die tiefsinnigen Texte den Zuhörer. Und wohl auch die angenehme Grundstimmung, welche unweigerlich aufkommt bzw. aufkommen muss.

Man kann es bekanntlich bei Rezensionen keinem Recht machen und auch ist oft der eigene Musikgeschmack mit ausschlaggebend. Zumindest handhabe ich das so. Wer also unsicher ist, sollte einfach den Longplayer „Alles brennt“ auf sich wirken lassen. Mit ein- bis zweimal durchhören kommt man jedoch nicht aus, da das Werk einen etwas längeren Anlauf benötigt, um sich zu entfalten.

Anspieltipps:

  • Alles brennt
  • Nie wieder Alkohol
  • Diese Nacht gehört uns

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