Albumcheck | Indianerehrenwort von Ewig

Die Band Ewig hat das Album „Indianerehrenwort“ veröffentlicht – gespickt mit ruhigen Folk-Pop und deutschen Texten. Die erste gleichnamige Single-Auskopplung durfte Ewig bereits im MoMa zum Besten geben.

Ewig, das sind Jeanette Biedermann, Jörg Weißelberg und Christian Bömkes. Begeistert haben sie uns schon mit ihrem Erstlingswerk „Wir sind Ewig“. Die Songs haben Ewig allesamt selbst geschrieben, im eigenen Studio produziert und auf eigenem Label veröffentlicht.

Der (allzu oft) schwierige zweite Longplayer ist der Band gut gelungen. Insgesamt hat der Ohrenzeuge 13 zeitlose Songs zur Verfügung. Der Ohrenschmaus ergibt sich aus der Mischung zwischen zarten aber auch kraftvollen Liedern. Gefühlvolle Texte, die unter die Haut gehen und vom Leben Zeugnis ablegen.

Die sparsame Instrumentierung spiegelt den fluffigen Touch des Albums wider. Locker und leicht, so kommen die Tracks daher. Sie handeln von Liebe, Freundschaft und stillen Helden. Der Zuhörer hat es zwar mit leichten Folk-Pop zu tun, der aber in keinster Weise oberflächlich zu sein scheint. Zahlreiche Lieder haben enormes Ohrwurmpotenzial. Stimmlich ist Jeanette ganz weit oben und es macht Spaß ihr zuzuhören.

Mit dem neuen Longplayer haben Ewig eine beeindruckende Weiterentwicklung geschafft.

Anspieltipps:

  • Wahre Helden
  • Ein Geschenk
  • Bis auf’s Blut
  • Besser als Du dachtest
  • Alles was Du siehst
  • Ich bin zuhause

1 Comment

  1. Paul Joachim sagt:

    Ich werde also auch langsam alt! Ich kann zwar nichts über die CD schreiben, weil ich selbst nicht reingehört habe, aber das die Jeanette Biedermann eine neue Band hat bzw. das einmal ganz was anderes macht wusste ich nicht! Danke für den Tipp, muss ich mal reinhören!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.