Albumcheck | Meshes of Voice von Jenny Hval & Susanna

Jenseits-Jazz mit Gitarren, Tasteninstrumenten und Elektronik. Nach Liturgie klingende Songs, Musik, die der Frage nachgeht, wohin unsere Seelen gehen, und welche Gefühlslagen dabei entstehen.
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Durch welche Wege gelangen unsere Seelen im Jenseits? Mehrere Stimmen, deren Führung eine Person nimmt. Die anderen „Seelen“ Stimmen sind im Hintergrund der Songs. Die Künstler machen anspruchsvolle, beeindruckende Musik. Gerade im Wechsel des neuen Jahres, wo sich Menschen Gedanken machen, wie wird das neue Jahr sein geeignet.

Die einzelnen Songs haben englische Titel. Jenny Hval & Susanna machen Ihre Musik sehr emotionell. Im 4. Song „I Have Walked This Body“ mischen Sie die Musik übersteuert und ganz bestimmte Situationen darzustellen. Die Künstler erzeugen zu ganz bestimmten Liedsituationen Höhen und Tiefen. An bestimmten Stellen der Songs schreit die Künstlerin.

Der Song „A Mirror in My Mouth“. Die Gitarre hört der Hörer heraus. Die tiefe Stimme der Künstlerin beeindruckt, nimmt den Hörer auf Entdeckungsreise.

„Thirst That Resembles Me“. Der Gesang klingt leise durch den Raum. Wie eine Seele, die Ihr Gesang an die Wand projiziert. Der Hall wird zurückgeworfen, durch den Refrain. Inmitten des Songs hört der Hörer mehrere Stimmen und eine Harfe. Mit der Harfe wird nur einstimmig gesungen. Am Schluß des Songs, wird der Song leiser, unheimlicher und hallt wieder zurück.

„A Sudeen Swing“. Starke Klaviertöne, eine starke Stimme begleiten den Song. „I have worked this body“ wird in dem Song gesungen.

Von einem Akkordeon könnte die nachfolgende Begleitung des Songs „Honey Dew“ stammen. Lange Vokale werden gesungen mit einer tiefen Stimme. Zwischendrin hört der Hörer Klaviertöne.

Der Übergang zum nächsten Song „Medusa“ ist fließend. Sie singt liturgisch, beeindruckend. Im Hintergrund ist das Klavier.

Artist: Jenny Hval & Susanna
Album: Meshes of Voice
VÖ:2014
Label: Artwork by Johanna Blom
Wertung: 10
Stil: Jenseits-Jazz, Klassik

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