Albumcheck | Caprize von GANES

Pop und Klassik-Musik einer italienischen Familie mit poetischen Texten im Ladiner-Dialekt. Das Klavier, und Gitarren sind prägnant für dieses Album.

Musik in der Familie spielen Marlene und Elisabeth Schuen, und Ihre Cousine Maria Moling. Das Trio singt Ladinisch, einem italienischen Dialekt. 30.000 Menschen sprechen in Italien diesen Dialekt. Das Trio hat bereits 2010 ein Song herausgebracht mit dem Namen „Raj de soredl“.

Die 3 Damen schaffen mit Ihren Werken ein mystisch wirkenden Sound. Der Name der Band GANES ist von mythologischen Feen und Wassernixen bekannt. Der Song NЁI beginnt ruhig und sanft mit Vokalen, die in den Raum schweben. Die Violinensolos treffen ein bisschen auf die gesungenen Vokale.

Schwungvoll folgt der Song Caprize. Der Bossa Nova Song „Sirena“ folgt auf den Song Caprize. Es könnte Filmmusik sein, der Song Vainant. Es ist sicher eine Art Volksmusik. Traditionen sollen gewahrt bleiben. Es ist gut, Dialekt zu singen. Dabei klingt das Trio nicht wie die Kastelruter Spatzen.

Der Gesang ist ganz deutlich zu verstehen. Die Instrumente halten sich im Hintergrund. Naina fängt mit Klavierklängen an. Das Besondere am Album ist, das sehr viele akustische Instrumente verwendet werden, und die Sprache gewahrt wird. Der Song Violes ist in einem schnelleren Takt. Im Hintergrund hört der Hörer das Klavier. Bis zu einem bestimmten Punkt, wo die Sängerinnen die Hauptrolle in sich nehmen. Danach folgt ein Klaviersolo. Der Song Sinfonia hat noch mehr Takt beginnt mit tiefer Stimme, eine Sängerin übernimmt die Gesangsführung, die anderen sind im Refrain da. Der Song klingt sehr italienisch.

Bang Bang ist ein Song, in englisch und Dialekt Italienisch. Er klingt poppiger, grooviger wie die anderen Songs, lehnt an amerikanische Songs etwas an.

Album: Caprize
Artist: GANES
Label: 2014 Capriola
VÖ: 29.08.2014
Wertung: 10

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