Albumcheck | Staub (Live) von Maxim

Alles andere als kommerziell klingt das aktuelle Live-Album „Staub“ des in Bonn geborenen und heute in Köln lebenden Künstlers. Der Urban Pop wirbelt tatsächlich viel Staub auf mit Songs die „realistisch“ klingen, wie der Kölner selbst sagt.

Man könnte meinen er sei Pessimist, denn er singt über Einsamkeit, über Wut und über Staub. Ein bisschen wie Grönemeyer klingt er, deprimiert und dennoch unverwechselbar.

Dabei ist Maxim alles andere als Pessimist, er sei eben nur Realist, sagt er und in der Realität ist eben nun mal nicht alles rosig. Sanfte Töne, melancholisch und zugleich kraftvoll begleiten Maxim durch das ganze Album, auf dem auch Songs wie „Asphalt“ und „Meine Soldaten“. Letzterer Titel erreichte vor kurzem sogar Goldstatus.

Maxim schafft es mit seinen Songs aus dem Live-Album „Staub“ die Seele zu berühren und ein Brandzeichen auf der Haut zu hinterlassen, nicht schmerzhaft, dafür aber unvergesslich.

Maxim ist im Pop-Kosmos angekommen und so wie sich „Staub“ anhört, ist er da auch genau richtig.

1 Comment

  1. Elli sagt:

    Ich weiß noch, wie er „ganz klein“ angefangen hat. Total klasse, wie weit er bis jetzt schon gekommen ist.

    Das Album ist übrigens klasse. Und ob er deprimiert ist? Ich weiß nicht so recht…

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