Albumcheck | Godforsaken Roads von Black Strobe

Unglaublich lange sieben Jahre mussten die Anhänger der französischen Kultband Black Strobe auf ein neues musikalisches Lebenszeichen warten. Mit „Godforsaken Roads“ nimmt der eigenständige Space-Blues um Mastermind Arnaud Rebotini eine neue Form an.

Insgesamt dreizehn neue Songs präsentieren die Franzosen ihren Fans und setzen klar ihre Vorstellung von Musik vom. Bereits die ersten Takte des Openers „Broken Phone Blues“ geben die musikalische Richtung vor. Die markante Gitarrenarbeit wird unterstützt von einem groovigen Background und immer ein leicht verzerrter, dreckig bluesiger Touch.


Das Songwriting ist definitiv gereift und trifft den Punkt. Jeder Song überzeugt, Lückenfüller sucht der Zuhörer vergebens. Ein Album, das letztendlich auf der ganzen Linie begeistert.
Die markante und ausdrucksstarke Stimme von Arnaud Rebotini rundet ein starkes Songgerüst ab, das auch nach mehrmaligem Hören noch Bestand hat. Tiefsinnige und streckenweise bissige Textpassagen gehören zum Repertoire von Black Strobe und gelten als Markenzeichen der französischen Musikrevoluzzer. Tracks wie zum Beispiel „For Those Who Came On Earth Through The Devil’s Asshole“ avancieren schnell zu einem Anspieltipp und geben den musikalischen Charme des kompletten Albums wieder.

Der eigenständige sowie moderne elektronische Bluessound fasziniert und Black Strobe ist mit „Godforsaken Roads“ den nächsten konsequenten musikalischen Schritt gegangen. Ein Album, das eine siebenjährige Schaffungs- und Kreativitätsphase wirklich gebraucht hat, um schlussendlich ein überzeugendes Gesamtkonzept darzustellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.