Albumcheck | Within von The Weyers

Rockmusik in Richtung Riff-Rock, die auf Rockmusik anderer Künstler aufbaut, aber daraus frei improvisierend ein eigenes Ding macht. Kreatives Albumdesign der Umverpackung mit Poster und Songs, die ständig Höhepunkt an Höhepunkt innerhalb der Songs setzen.

Im Inlay der Umverpackung des Albums ist ein großes Poster in den Farben grün und rot. Der Betrachter sieht rechts auf dem Bild eine Gitarre. Wer das Blatt herumdreht, findet unten die Produktionsdaten und oben die 11 Songs des Albums. Das Album ist in englisch gehalten. Auf der Vorderseite der Umverpackung der CD ist ein Mann mit roter Farbe abgebildet, der einen geradewegs anschaut, und rechts daneben jemand in grüner Farbe, der nach links schaut.

Der erste Song erinnert an 60-iger Jahre Musik. Der zweite Song nennt sich Riff-Rockmusik. Das ist eine Musik, die der Hörer gut wiedererkennen kann, und dem Hörer gut ins Ohr fließen. Der Song True Love is A Construciton Site geht in die Riffmusik-Richtung und ist für Hörer leicht einprägsam. Durch die elektrische Gitarre macht die Band den Song noch peppiger.

Wer das neue Album der The Weyers hört, wird feststellen, daß die Band 40 Jahre Rockmusik gehört hat, und daraus Ihr eigenes Ding gemacht hat. Die Songs bauen Menschen auf, die Schlag auf Schlag Musikhöhepunkte erleben möchten. Die Band hat die Platte ohne melancholische Songteile geschrieben. Hörer, die aufgebaut werden möchten kommen hier auf Ihre Kosten. Songs sind mit einer Leichtigkeit geschrieben, die frei heraus improvisiert wird.

Die Band klingt wie eine gute Rockband und baut auf Rockstile vergangener Jahre auf.

Artist: The Weyers
Album: Within
Label: Weyerwork
VÖ: 2014
Wertung: 9
Stil: Rock, Riff-Rock

1 Comment

  1. Maarten sagt:

    Der namengebende Song “Within” hat etwas Atmosphärisches, was den anderen Songs zwar fehlt, aber auch grundsätzlich nicht angebracht wäre. Bei “Within” gelingt es aber, so fast in der Mitte der Platte einen kleinen Höhepunkt zu schaffen. “Big Mouth”, “Warrior Souls”, “Hot Rain” und “Prodigal Son”, die vier letzten Songs sind ebenfalls gelungen. Der oft genannte Rock kommt hier eindeutig zur Geltung, macht Spaß, ist manchmal mitreißender, manchmal auch melancholischer, aber immer angenehm dosiert.

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