Albumcheck | so80s Alphaville

Tja, da gibt es doch wirklich mal was neues aus den 80er. So könnte man meinen. Doch dem ist nicht wirklich so. Blank & Jones haben mit Alphaville ein zwei CD-Album in der typischen B&J-Marnier voller alter bzw. relaunchter Mixe gebastelt.

Und wie man es von der So80sReihe einzelner Künstler gewohnt ist, haben sich viele Mixe, teilweise in (über) 8 Minuten-Versionen zusammen gefunden.

Von „Big in Japan (verschiedene Mixe) bis Forever Young und Sounds like a Melody strömen teilweise neue Töne über die Boxen.

Es dürfte hier für jeden 80er Fan, insbesondere für Alphaville Fans, etwas dabei sein. Die Songs haben teilweise Überlänge, was in den Ohren eines jungen Hörers verstörend wirken könnte. Wir alten Hasen denken uns: Maxi-Versionen halt: Was sonst!

UND, B&J haben wieder einmal zu den damals üblichen Maxi-Versionen (die ja je nach Künstler teilweise sogar länger dauerten als 15 Minuten) noch ihren eigen „moderneren“ Stempel hinzufügt.

Nun kann man ja über Alphaville sagen, was man möchte. Und auch in unserer Redaktion wurde diskutiert: Wie groß waren die eigentlich; und wie viele nationale sowie internationale Hits konnte die Band verbuchen, inwieweit sind sie heute noch aktiv und so weiter und so fort……

Fakt ist: B&Jones haben aus alten Raritäten etwas besonderes gemacht. Im Vergleich zu den bisherigen Editionen lebt der Longplayer zwar von seiner Umsetzung, doch das wirkliche „Roh-Material“ haut nicht so sehr rein, wie seine Vorgänger. Und das ist sicherlich nicht B&J zu schulden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.