Albumcheck | Ultraviolence von Lana Del Rey

Vor 2 Jahren beglückte uns Lana del Rey mit ihrem Debüt-Album „Born to die“ und heimste die komplette Sternenbahn bei uns ab. Seit Juni steht nun der Nachfolger „Ultraviolence“ (wenn man von der Paradise Edition absieht) in den Läden.

Bereits der Track „West Coast“ ging ab wie Schmitz-Katze. Rick Nobels auch verantwortlich für Summertime Sadness – arbeitete auch diesmal mit der Sängerin zusammen und konnte den Noir-Pop Stil treu, anmutig und graziös in Szene setzen.

Dan Auerbach wiederum, Produzent von den Black Keys, machte aus dieser Vorlage eine herzklopfartige Psych-Rock Produktion, die sich durch überraschende Tempowechsel auszeichnet.

Von ihrem sexy und 60s-like Aussehen hat die Amerikanerin auch in den aktuellen Videos nichts vermissen lassen. Auch Ihre herausragende und hauchende Stimme hat sich nicht verändert und wirkt immer noch perfekt.

Im Gegensatz zum Vorgänger kommt dieser Longplayer doch etwas langsam in die Puschen und kann jetzt nicht so wirklich mit Mega-Hammer-Geilen-Krachern aufwarten. Zwar verfügt der Silberling noch über genügend Engagement, doch manches wirkt eher zäh und bleiig.

Wer an Depressionen leidet, sollte sich vorab mit ausreichend Stimmungsaufhellern ausstatten.  Ansonsten strotzt es nur so voller Melancholie.

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