Albumcheck | Palante von Chupacabras

Chupacabras kommen aus Köln. Ihr aktueller Longplayer:  „Paläste“. Auf die Ohren gibt es: Akkordeon, Akustikgitarre und natürlich griffiger Beat.

Die Domstädter machen sofort klar, dass zu ihren musikalischen Einflüssen sowohl der Hip Hop, als auch Reggae garniert mit  einer Prise Rock gehören. Musikalische Ideen gibt es in jeder Ecke der Songs zu finden. 
Der Sound wurde dann auch noch mit netten Trompeten- und Posauneneinspielern verfeinert.  Hier und da mit weiblichen Vocals ergänzt und durch den Mixer gewirbelt. Schon ergibt sich eine pulsierende Mischung, die ansteckend ist. Fette Grooves und tiefer bebender Rhythmus bestimmen das Klangbild.  Überwiegend schafft der Longplayer für den Ohrenzeugen eine fröhliche und tanzbare Atmosphäre. Doch in dem Song  „Cumbia Del Ilegal“ scheuen sich die Herren nicht, das ernste Thema von Flüchtlingen, die aus ihrer Heimat vertrieben werden und im Zufluchtsland nur auf Ablehnung stoßen, zu beschreiben.

Im Gesamtüberblick überzeugt das Werk mit sehr großer Abwechslung und lässt große Spielfreude vermuten.

Legt doch mal ein Röhrchen drauf!

1 Comment

  1. Christin sagt:

    Die Vermischung unterschiedlichen Musicstilrichtungen ist nichts besonderes -aber diese Scheibe hats es fäustig hinterr den Ohren Saugeiler stylisttischer abgestimmter SOUND -PERFECT -gibt nicht vergleichbares !! GREAT

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