Albumcheck | Ferritales von Sarah Ferri

Wenn der Norden den Süden trifft, ist für musikalische Hochspannung gesorgt, kann sogar Märchenhaftes entstehen.

 

So wurde uns der Longplayer „Ferritales“ von Sarah Ferri angekündigt. Die junge Dame kommt aus Belgien und ist mit italienischem Blut rassig und schön anzusehen. Doch nicht nur das. Ihr Gesang begeistert. 

Ihr aktueller Longplayer bietet großartigen, leichtfüßigen bis melancholischen Songwriter-Pop. Die 12 akustischen Kleinode, die Ferri mit ihrer Instrumentalcombo und vokaler Chorunterstützung eingespielt hat, fächern sich von wippendem Gipsy Swing über große Balladenkunst und bluesige Intermezzi bis zu Bossa-Eleganz auf.

Die Tracks „On My Own“ und „The Man Who Was Bored“ fetzen mal so richtig ab. Doch auch die anderen Songs müssen sich nicht verstecken. „Were You There“ atmet die große Geste einer Rock-Pianoballade und ist ein grandioser Schaukasten für Ferris Stimmenzauber.

Pulsierend, mit zahlreichen musikalischen feinen Akzenten schraubt sich die Scheibe in die Gewinde der Ohren. Bossa-Nova, leichter Jazz, angehauchter Rock, Piano-Klänge, Sixties-Style und passend dazu die Stimme der Sängerin. Ein exklusives, explosives Gemisch, was der Ohrenzeuge da für ein paar Euro bekommt.

Uns gefällt die Scheibe, weil man sie so toll laut hören kann ohne die Nachbarn zu stören. Denn diese CD wird jedem gefallen.

  • Tourdaten:
    10.11. – Kulturzentrum Einstein – München
    11.11. – Hafen 2 – Offenbach/Frankfurt am Main
    12.11. – Die Wohngemeinschaft – Köln
    13.11. – A-Trane – Berlin
    15.11. – Mojo Jazz Café – Hamburg

Sarah Ferri – The Man Who Was Bored from Sarah Ferri on Vimeo.

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