Albumcheck | Amira von Amira Willighagen

Normalerweise halten wir ja nichts davon, wenn man Kinder bereits in frühen Jahren in die Öffentlichkeit zieht. Auch wenn es um Talentshows geht, die in regelmäßigen Abständen im Fernsehen zu sehen sind. Bekannt geworden ist Amira eben durch eine solche Talentshow (NGT) in den Niederlanden.

Dort hatte das junge Mädchen mit seiner Elfengleichen Stimme die Zuschauer begeistert. Die Neunjährige verfügt wirklich über ein gewaltiges Stimmtalent. Sicherlich kann man sich auch auf dem aktuellen Longplayer „Amira“ davon überzeugen. 

Zu hören gibt es  klassische Lieder wie Ave Maria, Nessun Forma oder auch O Mio Babbino Caro. Die eigentliche Sensation ist, dass die Musik eben von einer Neunjährigen vorgetragen wird. Was jedoch auffällt, dass die junge Künstlerin zahlreiche Intonationsschwächen aufweist. Das kann auch nicht vom begleitenden City of Pargue Philharmonic Orchestra unter der Leitung von William Hayward aufgefangen werden.

Insbesondere bemerkbar macht sich dies bei dem Lied „Ave Maria“.  Es sei der jungen Künstlerin angeraten, ein paar Gesangstunden zu nehmen. Nicht weil ihre Stimme so extrem grausam ist. Ganz im Gegenteil. Gesangsunterricht würde die Stimme des kleinen Fräuleinwunders nur noch bekräftigen und setzen.

Trotz der wenigen Negativpunkte vergeben wir für den Longplayer satte acht Sterne.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.