Albumcheck | The Take Off and Landing of Everything von elbow

Songwriter-Musik die gemächlich klingt, die der Hörer nicht verstehen muß, die Gefühle hervorhebt, ohne daß man der Sprache mächtig sein muß. Musik, die durch Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug interessant und mächtig klingt.

Der erste Song des Albums ist in einer Art Klassik und Pop gemischt. In diesem Song „This Blue World“ hört der Hörer überwiegend akustische Instrumente in einem ruhigen gemächlichen Ton. Das Keyboard klingt wie eine Orgel, im Hintergrund hört der Hörer eine Gitarre, den Bass und das Schlagzeug. Der Song eignet sich für alle, die den Tag ausklingen lassen möchten. Innerhalb des Songs wird viel Text gesungen.

Im zweiten Song „Charge“ ist das Keyboard wieder auf Orgel eingestellt. Den Schlagzeuger Richard Jupp hört der Hörer heraus aus dem Song. Der Hörer kann sich bei dem Song ganz auf die Melodie einlassen, sich zurücklehnen und ausspannen.

Der Song Fly Boy Blue / Lunette, der von Pete Turner, Richard Jupp und Mark Potter geschrieben wurde ist für den Abendausklang gut geeignet. Der Hörer kann sich ganz auf die Musikinstrumente einlassen, besonders prägnant ist der Bass von Pete Turner in diesem Song. Im Mittelteil des Songs ist ein Instrumentensolo mit einer Gitarre zu hören. Der Song fällt im Mittelteil ab, der Hörer denkt jetzt kommt noch ein prägnanter Schluss mit etwas mehr Charisma, vergebens. Der Song bleibt so bis zum Schluss.

„New York Morning“ steigt ruhig ein, geht dann aber in die Vollen. Der Song beweist, das es vom Rhythmus im Gegensatz zum vorherigen auch anders geht. Der Song reißt den Hörer mit, durch die Instrumente, die dabei sind, durch die Gestaltung des Songs. Der Morgen ist da, der Hörer könnte bei dieser Fülle von Musik und Gesang meinen der Tag hat gut angefangen, ohne den Text verstehen zu müssen. Die ersten Sonnenstrahlen locken am Fenster hervor. Das könnte der Hörer bei diesem Song meinen, ohne sich mit dem englischsprachigen Text zu befassen. Der Hörer muß nicht unbedingt englischen Text verstehen, oftmals reichen Emotionen schon.

Real Life (Angel). Die Musiker fangen eben einmal an mit dem Song, ganz gleich, was daraus wird, daß könnte so gewesen sein. Und nachdem der Anfang gut war, schleicht sich der Song durch das Mittelteil hindurch. Wenn der Hörer genau hinhört, wird er den Höhepunkt des Songs merken. Zwischendrin hört der Hörer das Keyboard als Soloinstrument. Danach Geigen und Gesang. Der Song bleibt in der gleichen Tonlage nach dem Höhepunkt und schließt danach ab. Das hätte der Hörer jetzt nicht erwartet.

Artist: elbow
Album: The Take Off and Landing of Everything
Label: Polydor UK
Genre: Songwriter-Pop
VÖ: 7. März 2014

2 Comments

  1. Fritsch sagt:

    Die Titel sind wirklich nicht verkehrt. Ich muss mich zwar ein wenig daran gewöhnen, aber der Einkauf hat sich gelohnt 🙂 liebe Grüße, jenni!

  2. Klara sagt:

    Auf jeden Fall sehr interessant 🙂

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