Albumcheck | Resurrection: Soul Descent – March of Death

Sehr viel veröffentlicht haben die eigentlich einigermaßen legendären Death-Metaller aus Florida in ihrer über zwanzigjährigen Geschichte nicht.  Da aber das Erstlingswerk Embalmed Existence geradezu Maßstäbe setzte, könnte man ja nun etwas entsprechendes erwarten. Oder?

Immerhin gibt es eine EP mit sechs Titeln von Resurrection  drauf, falls man den „March of Death“ trotz seiner knapp 40 Sekunden in Form eines mittelprächtigen Nicht-Wirklich-Schlagzeugsolos als vollwertigen Track bezeichnen möchte.

Soul Descent – March of Death fällt zunächst durch seinen ziemlich undifferenziert-breiigen Sound im Stil „unkommerzieller“ Black Metal auf. Dadurch geht eine Menge Druck verloren, die im Prinzip gar nicht üblen Riffs kloppen nicht so in die Magengrube, wie sie sollten. Schade. „The Trooper“,  ein gecoverter Titel von Iron Maiden, klingt gänzlich misslungen nach mangelnder Auseinandersetzung mit dem Original und damit, was man selbst draus machen könnte.

Sonst könnte die Scheibe recht gut sein- wenn man es nur richtig hören würde. Dennoch eventuell interessant, zumindest für Genrefans.

 

Resurrection sind:

Gabriel Lewandowski- Drums
John Astl- Guitar
Damian Chavez- Bass Guitar & Vocals
Michael Estes- Guitar

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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