Albumcheck | The Brink von The Jezabels

The Jezabels kommen aus Australien. Eigentlich handelt es sich bei der Band um vier Schulfreude, die ihre erste EP „The Man Is Dead“ im Jahre 2009 veröffentlicht haben. „She’s So Hard“ und „Dark Storm“ konnten den Grundstein für ihr im März 2012 veröffentlichtes Debütalbum „Prisoner“ legen.

Zusätzlich gewannen sie den „ARIA Award“  und konnten sich durch die 12-monatige Tour  rund um den Globus bekannt machen und Aufmerksamkeit auf sich ziehen.Eigentlich kennt man „The Jezabels“ noch nicht wirklich in deutschen Landen, wo sie noch immer zu den Geheimtipps gehören. Ihr zweites Album „The Brink“ welches seit dem  14.02. auf Play It Again Sam erschienen ist, soll diesen Status verändern.

Musikalisch zeigt der Silberling „The Brink“ eine in Textur, Dynamik und Feinheiten verliebte Band. Momente der Zurückhaltung machen Platz um ohne jede Warnung in Höhepunkte auszubrechen: man hört Talk Talk-ähnliche schnelle Wechsel. Über all dem benutzt die Sängerin Healey ihre Stimme wie ein zusätzliches Instrument, als eine Verbindung ihrer komplexen, kompromisslosen Texte. Zusammen mit klaren Melodien und sanften Hooks nistet sich die Musik der Band  im Kopf des Hörers ein.

Ein seichter und leichter Zauber liegt über der Musik, die genauso andächtig wie kräftig sein kann. Und gerade dieses Zwischenspiel macht den Reiz von „The Brink“ aus.

Sehr schön anzuhören.

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