Albumcheck | Pleasure von Yellow Cap

Seit dem Vorgänger „Like It Or Not“ aus dem Jahre 2010 kam  YELLOW CAP nicht drum rum die Veränderungen einer Band durchzustehen. Dies ist jedoch im positiven Sinne gemeint, schließlich konnten die Jungs mit ihrer Musik ihre Kasse aufbessern.

So sorgten zahlreiche Konzerte und Festivals im In- und Ausland bis hin zu einer Brasilientour fürs klingeln. Die Live-Erfahrung sorgte natürlich auch dafür, dass man neue Song zugleich am Publikum ausprobieren konnte, die man nun auf den Longplayer „Pleasure“ geknallt hat.

Und somit darf man „Pleasure“ sicherlich als das bisherig vielfältigste Album betiteln, da es mit den ausgereiftesten Songs glänzen kann. Der Opener ‚Breakdown‘ beginnt im beschwingten Uptempo-Offbeat. Doch danach fängt es mal so richtig an zu krachen.

Songs wie der Trad-Ska-Hit ‚Gabriela‘ und die schöne Soul-Nummer ‚No Money Man‘ mit blubbernder Hammond-Orgel sorgen für einen weiteren positiven Eindruck. YELLOW CAP beweisen zudem Mut zur Vielfalt. Aus diesem Grund haben sie die zwei deutschsprachigen Songs ‚Hätte Hätte‘ und ‚Am Strand‘ mit eingespielt.

Zwar erfinden sich YELLOW CAP nicht komplett neu, beweisen aber mit ‚Pleasure‘, dass weitaus mehr in ihnen steckt als nur die nette Party-Skaband von nebenan. Sehr schick also.

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