Albumcheck | HAPPY ACCIDENTS von KLUMZY TUNG

Ob Pop, Funk, Rap, Reggae oder akustischer Drum’n’Bass – Klumzy Tungs Album kennt keine Grenzen.

Der Londoner Klumzy Tung veröffentlicht mit „Happy Accidents“ sein  Solo-Debütalbum. Und man darf sich als Ohrenzeuge so gleich wundern. Denn: es handelt sich um ein ironisches und zugleich geistreiches Werk. 

Wer allerdings dem englischem Humor weniger zugeneigt ist, sollte ruhig am Regal vorbeigehen und von diesem Werk abstand nehmen, da er es sowieso nicht versteht.  Klumy Tung brilliert mit doppeldeutiger Wortakrobatik  im Stile eines Mike Skinner oder Jamie T. Er übt auf dem 10 Song starken Album scharfe, aber dennoch lustige wenn zugleich auch berechtigte Gesellschaftskritik in bester britischer Manier aus. 

Passend dazu auch die musikalische Untermalung der Texte. Eingängige Melodien, akustische Instrumente und ein gut ausgefeilter Genre-Mix dominiert. Dieses Werk muss man einfach hören.

„Loyal-Tea“ ist ein smoothes Hip-Hop-Stück. „Counting Sheep“ ist akustischer Drum’n’Bass mit Reggae-Flavour. Während „Fall On Your Sword“ zeigt, wie mustergültig auch die Songwriter-Qualitäten des Briten sind, entwickelt sich „Easy For The Wiseman“ zu einem Gute-Laune-Pop-Song. „First Supper“ markiert einen akustischen Rap-Song. Das großartige „Don’t Get Me Down“ gehört mit seiner hedonistischen Verve eindeutig zu einem der vielen Highlights dieses humorvollen und überzeugenden Albums.

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