Albumcheck | Gotthard: Bang!

Die Schweizer Hardrocker liefern am 4. April 2014 das zweite Album nach dem tödlichen Unfall von Steve Lee ab, und offenbar hat sich der neue Sänger Nic nun wirklich eingesungen.

Seit fast einem Vierteljahrhundert sind Gotthard nun unterwegs, um mit Bang! ein weiteres Mal zu demonstrieren, dass Schweizer nicht nur Alphörner tröten können. Zwar ist das vorliegende aktuelle Opus nicht unbedingt der absolute Meilenstein in der Geschichte der Band und der härteren Rockmusik, doch kracht es definitiv deutlicher als sein Vorgänger Firebirth. Und beinhaltet wieder mehr Ideen.

Leider geht dem Werk ab und an doch ein wenig die Puste aus, besonders die Balladen klingen zeitweise konventionell bis schmalzig. Löbliche Ausnahme bildet das Mammutlied „Thank You“. Doch insgesamt kommen die Kracher, allen voran der Opener Bang!, wesentlich überzeugender. Mehr Groove, mehr Leben.

Nicht schlecht. Aber da ginge sicher noch mehr.

 

Ulf
Ulf
Geboren. Größer, aber nicht wirklich groß und älter, aber nicht erwachsener geworden. Klassische Gitarre gelernt. In Bands gespielt wie "Scheißhausterror". Metalhead. Spezialist für Musik der englischen Renaissance und älter.

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